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Wirtschaft

Sonntag, 26. Juli 2009

Eklat im Aufsichtsrat droht: Streit in der Deutschen Bank

Im Machtkampf innerhalb der Deutschen Bank droht einem Zeitungsbericht zufolge ein Eklat. In der Aufsichtsratssitzung am kommenden Dienstag könnten sich die Dinge zuspitzen.
Leistung und Leidenschaft: Clemens Börsig (links) neben Josef Ackermann auf der Hauptversammlung im Mai.

Leistung und Leidenschaft: Clemens Börsig (links) neben Josef Ackermann auf der Hauptversammlung im Mai.
(Foto: REUTERS)

Das Lager von Vorstandschef Josef Ackermann mache Stimmung gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Börsig, berichtete die "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise.

Die Aufsichtsräte seien uneins darüber, ob ihr Vorsitzender in der sogenannten Spitzelaffäre seine Pflichten verletzt habe und deshalb sein Amt aufgeben müsse. Börsig teilte der Zeitung dem Bericht zufolge mit: "Ich sehe keinen Grund für einen Rücktritt." Er lasse sich nicht erpressen.

Der Machtkampf der beiden Top-Manager lähme die Deutsche Bank zusehends, berichtet die Sonntagszeitung. "Die Stimmung ist angespannt", zitierte das Blatt einen Aufsichtsrat. Börsig habe im April erfolglos versucht, Ackermann als Vorstandschef abzulösen. Stattdessen wurde dann der Vertrag mit Ackermann überraschend verlängert. Börsig muss sich nun zudem rechtfertigen für die Bespitzelung eines kritischen Aktionärs.

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Machtkampf bei der Deutschen Bank
Ackermann gegen Börsig
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mmo/dpa

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