Wirtschaft
Tesla "Model 3" Sedan
Tesla "Model 3" Sedan(Foto: REUTERS)

Schon 400.000 Vorbestellungen: Tesla sammelt Geld für sein "Model 3"

Der Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft Aktien. Mit den Einnahmen will der Autobauer seinen neuen Heilsbringer finanzieren. Zudem will Firmenchef Musk eine Steuern zahlen

Der Elektroautobauer Tesla will sich zur Deckung der Produktionskosten seines "Model 3" Geld an der Börse beschaffen. Die Kalifornier wollen Aktien im Wert von zwei Milliarden Dollar anbieten. Dabei sind 1,4 Milliarden Dollar für die Kapitalerhöhung vorgesehen, die restlichen Aktien wird Tesla-Chef Elon Musk verkaufen. Damit sollen Steuern bezahlt werden, die dadurch fällig geworden sind, weil Musk 5,5 Millionen Aktien aus einer Aktienoption bekommen hat. Nach Angaben des Elektroauto-Pioniers wird der Anteil von Musk an Tesla durch die Transaktion steigen. Im nachbörslichen Handel rutschte die Tesla-Aktie um 0,3 Prozent auf 210,50 Dollar ab.

Tesla verfügt derzeit über ein enormes Auftragspolster. Die Vorbestellungen für den neuen Hoffnungsträger des Konzerns - das "Model 3" - schnellten am ersten Tag, an dem das Auto vorgeordert werden konnte, auf 180.000 Stück hoch. Anfang dieses Monats lagen bereits 400.000 Vorbestellungen für das Auto vor. Kaufinteressenten müssen 1000 Dollar für das "Model 3" anzahlen.

Diese Zahl ist schwindelerregend und könnte eine vielversprechende Weiterentwicklung für Elektroautos im Allgemeinen und Tesla im Speziellen bedeuten. Das enorme Interesse an einem Auto, das vor 2017 nicht ausgeliefert werden kann, bedeutet aber auch eine immense Herausforderung für die Kalifornier. Musk muss nun die Fertigung kräftig ankurbeln.

Tesla erklärte, der Erlös aus der Kapitalerhöhung soll die Produktion des "Model 3", das für den Massenmarkt konzipiert worden ist, anschieben. Tesla will in dem Zeitraum von 2018 bis 2020 von dem Auto 500.000 Stück bauen.

Quelle: n-tv.de

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