Wirtschaft
Toyota legt als Nummer eins weiter zu.
Toyota legt als Nummer eins weiter zu.(Foto: REUTERS)

Nummer eins wächst weiter: Toyota will Geschäftsjahr der Superlative

Ein günstiger Wechselkurs und margenstarke Autos lassen den weltgrößten Autobauer auf Hochtouren laufen. Nach der Hälfte der Distanz kündigen die Japaner nun ein Jahr für die Geschichtsbücher an.

Der weltgrößte Autohersteller Toyota wird in diesem Jahr voraussichtlich einen Rekordgewinn einfahren. Weil sich seine margenstarken SUVs in den USA äußerst gut verkaufen und der schwache Yen das Ergebnis zusätzlich positiv beeinflusst, hob der japanische Automobilhersteller seine Prognose für das am 31. März endende Geschäftsjahr 2014/15 an.

Toyota stellt nun einen Rekordgewinn von umgerechnet rund 14 Milliarden Euro (zwei Billionen Yen) in Aussicht. Bislang war der Autobauer hier von gut 13 Milliarden Euro ausgegangen. Operativ will Toyota 17,4 Milliarden Euro verdienen.

Toyota ist auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen: In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres brachte Toyota 1,13 Billionen Yen und damit bereits mehr als die Hälfte der in Aussicht gestellten zwei Billionen nach Hause. Im abgelaufenen Quartal stieg der operative Gewinn um 11,3 Prozent auf umgerechnet 4,6 Milliarden Euro. Damit wurden die Analystenerwartungen übertroffen, weil sich auch Kostensenkungen positiv auswirkten. Der Nettogewinn des VW- und GM-Rivalen, der auch die Ergebnisse der Joint-Venture-Partner in China einschließt, erhöhte sich sogar um 23 Prozent.

Von den großen japanischen Autoherstellern profitiert Toyota am meisten von der Schwäche der Heimatwährung, da der größte Autobauer der Welt mehr Fahrzeuge exportiert als Nissan oder Honda. Toyota fertigt etwa 40 Prozent aller Autos in Japan und verkauft davon wiederum rund die Hälfte in den Rest der Welt.

Neben günstigen Wechselkursen und guten Verkaufszahlen erntet Toyota auch die Früchte der Kostensenkungen. In den Monaten Juli bis September verdiente Toyota unterm Strich 539,1 Milliarden Yen nach 438,4 Milliarden vor einem Jahr, und damit mehr als Analysten erwartet hatten.

Quelle: n-tv.de

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