Wirtschaft
Ein schöner Rücken kann auch entzücken.
Ein schöner Rücken kann auch entzücken.(Foto: REUTERS)

Keine Neuauflage an der Börse: Toys'R'Us macht Rückzieher

Der weltgrößte Spielzeugkonzern Toys'R'Us wird nicht an die Börse zurückkehren. Die Pläne sind vom Tisch. Schuld sind die schlechten Marktbedingungen. Außerdem ist das Unternehmen zu sehr mit seinem Umbau beschäftigt.

Der weltgrößte Spielzeug-Konzern Toys'R'Us hat seine Pläne für einen Börsengang verworfen. Als Gründe nannte eine Sprecherin des US-Konzerns unvorteilhafte Marktbedingungen und einen Umbau des Managements. Allerdings wies der Konzern auch enttäuschende Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal aus.

Toys'R'Us war 2005 von der Börse genommen worden. Damals hatten die Investoren KKR, Bain Capital und Vornado Realty Trust das Unternehmen für 6,6 Mrd. US-Dollar gekauft. Später war ein erneuter Börsengang geplant, der aber 2011 wegen schlechter Marktbedingungen verworfen worden war.

Seitdem hat der Spielzeugkonzern mit steigenden Zinskosten und schwächeren Umsätzen zu kämpfen. Vor wenigen Wochen hatte Reuters bereits aus informierten Kreisen erfahren, dass die Chancen eher gering seien, dass der Börsengang durchgezogen werde. Im Februar hatte Firmenchef Gerald Storch auch seinen Rücktritt angekündigt. Wer ihm nachfolgt, ist noch unklar.

Für das vierte Quartal (per 2. Februar) wies Toys'R'Us einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 5,77 Mrd. US-Dollar aus. Die Zinskosten stiegen indes um 35 Prozent. Der Nettogewinn sank um 30 Prozent auf 240 Mio. US-Dollar.

Quelle: n-tv.de

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