Wirtschaft
Die Hotel-Suchmaschine Trivago will in New York an die Börse.
Die Hotel-Suchmaschine Trivago will in New York an die Börse.(Foto: imago stock&people)
Dienstag, 15. November 2016

Konzern reicht Papiere ein: Trivago will an die Börse

2005 wird Trivago gegründet und gilt seitdem als eines der erfolgreichsten Unternehmen der Start-up-Szene. Nun strebt die Hotel-Suchmaschine an die New Yorker Börse. Das vorläufige Börsen-Volumen liegt bei 400 Millionen Dollar.

Die Hotelsuchmaschine Trivago mit Sitz in Düsseldorf strebt an die New Yorker Börse Nasdaq. Das Unternehmen reichte am Morgen die entsprechenden Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Das Volumen des Börsengangs bezifferte Trivago auf bis zu 400 Millionen Dollar (gut 370 Millionen Euro). Allerdings handelt es sich dabei um eine Art Platzhalter-Summe, auf deren Basis die Gebühren berechnet werden. Das Volumen des Börsengangs könnte sich also noch ändern. Angaben zur Anzahl der Aktien und zu deren Preis machte Trivago zunächst nicht.

Expedia hatte 2012 für 477 Millionen Euro 62 Prozent an dem Unternehmen gekauft. Trivago wurde 2005 gegründet und gilt als eines der erfolgreichsten deutsche Start-ups der vergangenen zehn Jahre. Expedia hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, dass Trivago an die Börse gehen solle.

Die Suchmaschine ermöglicht Preisvergleiche und Buchungen für Hotelzimmer in mehr als 190 Ländern. Das Unternehmen betreibt weltweit 55 Internetseiten und Apps in 33 Sprachen. Trivago wächst zwar kräftig - der Umsatz legte im vergangenen Jahr um fast 60 Prozent zu. Doch bislang schreibt das Portal Verluste. Der Börsengang gibt den Gründern von Trivago die Gelegenheit zum (Teil-)Ausstieg.

Quelle: n-tv.de

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