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Wirtschaft
Twitter sucht nach Investoren.

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Dienstag, 24. November 2009

Geld muss her: Twitter erwägt Börsengang

Twitter ist in aller Munde, doch das bringt noch lange kein Geld in die Kasse. Um den Umsatz zu steigern, erwägt der Kurznachrichtendienst den Gang an die Börse. Im kommenden Jahr sollen schwarze Zahlen geschrieben werden.

Der Online-Kommunikationsdienst Twitter erwägt einen Börsengang. Mitbegründer Biz Stone wollte den Schritt zur Verbesserung der Finanzlage nicht ausschließen. Im kommenden Jahr gehe es aber in erster Linie um den Umsatz, sagte Stone bei einer Veranstaltung der Universität Oxford. Er wisse zwar nicht, ob Twitter schon schwarze Zahlen schreiben werde, aber der Konzern habe eine Menge Zeit. Zu den möglichen IPO-Plänen sagte Stone: "Der Punkt ist, dass wir unsere eigene Firma aufbauen wollen, die es lange Zeit geben wird. Wenn das nur durch einen Börsengang geht, dann machen wir das. Gibt es aber eine andere Möglichkeit, ist das auch großartig."

Im September hatte sich Twitter neue Finanzierer ins Haus geholt. Nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Person belief sich die Kapitalspritze auf insgesamt 100 Millionen Dollar, was Twitter theoretisch einen Marktwert von einer Milliarde Dollar verschaffen würde. Über den Internet-Dienst, dessen Name auf deutsch "zwitschern" bedeutet, können Nachrichten mit einer Länge von bis zu 140 Zeichen verschickt werden.

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Twitter verliert massiv Nutzer
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mme/dpa

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Kommentare
Helmut Zucher sagt:
24.11.09 10:05

Twitter ist ein WITZ. Null Dollar verdient, megamässig aufgebauscht, und immernoch ist nicht klar wie damit jemals Geld verdient werden soll.
Und es finden sich immer wieder Leute für eine "Kapitalspritze".
Tja, und jetzt muß ein Börsengang her, um Twitter zu erhalten - nämlich damit weiter Geld in die Kassen gespült wird. Unglaublich was heutzutage alles abgeht.


Rolf sagt:
24.11.09 11:29

Auch wenn es noch nicht klar ist wie damit je Geld verdient werden soll, steht eins doch fest. Bei Twitter handelt es sich um ein erfolgreiches Marketinginstrument und auf Dauer gesehen werden wohl noch mehr Unternehmen über diesen Dienst Werbung schalten wollen. Was den Dienst in irgendeiner Form für die Werbebranche unverzichtbar macht. Es wird immer Spritzen geben und es wird immer Investoren geben, welche allein durch die indirekte Werbung über diesen Dienst das Geld wieder reinhollen.