Wirtschaft

Verbleib in der VerlustzoneUBS hat's sehr schwer

26.06.2009, 07:46 Uhr

Die Schweizer Großbank UBS hat wahrscheinlich auch im zweiten Quartal dieses Jahres rote Zahlen geschrieben. Der Verlust ist vor allem auf Wertberichtigungen eigener Verbindlichkeiten sowie auf bereits angekündigte Restrukturierungskosten zurückzuführen.

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Frisches Kapital durch Ausgabe neuer Aktien. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Schweizer Großbank UBS hat wahrscheinlich auch im zweiten Quartal dieses Jahres rote Zahlen geschrieben. Der erwartete Verlust sei vor allem auf Wertberichtigungen eigener Verbindlichkeiten sowie auf bereits angekündigte Restrukturierungskosten zurückzuführen, teilte das Geldinstitut mit.

Das operative Ergebnis werde aber besser ausfallen als im Auftaktquartal. In den ersten drei Monaten hatte der Reinverlust knapp zwei Mrd. Franken betragen. Im zweiten Quartal seien auch weitere Kundengelder abgeflossen. UBS soll ihre Bilanz für das zweite Quartal am 4. August vorlegen.

Zudem stärkt die Bank ihre Kapitalbasis weiter. Aus diesem Grund gebe sie rund 293 Mio. neue Aktien aus, um 3,8 Mrd. Franken frisches Kapital zu erhalten, teilte das Kreditinstitut weiter mit.

Quelle: wne/rts