Mittwoch, 01. Juli 2009
Steuersünder verzweifelt gesucht: UBS soll Namen nennen
Nicht mit uns: Die UBS verweist auf das Schweizer Bankgeheimnis.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Im Streit um die Nennung der Namen von Steuersündern hat die US-Regierung den Druck auf die Schweizer Bank UBS erhöht. Das US-Justizministerium forderte ein Gericht im US-Bundesstaat Florida auf, die Herausgabe der Namen von 52.000 US-Bürgern zu verlangen, die Geld auf Auslandskonten der UBS vor den US-Finanzbehörden versteckt haben sollen.
Im Februar hatte sich die Schweizer Großbank bereit erklärt, 780 Mio. US-Dollar (rund 550 Mio. Euro) zu zahlen, weil ihr vorgeworfen wurde, der Steuerhinterziehung durch US-Bürger Vorschub geleistet zu haben. Die US-Regierung gibt sich damit jedoch nicht zufrieden.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Sie dringt auf die Nennung der Namen der mutmaßlichen Steuersünder. Die UBS weigert sich und verweist auf das Schweizer Bankgeheimnis. Die Schweiz hat sich zuletzt unter starkem Druck bereit erklärt, beim Verdacht auf Steuerhinterziehung künftig internationale Standards zu achten. Die Schweiz hat unter anderem mit den USA ein entsprechendes Abkommen geschlossen, mit Deutschland sollen bald Verhandlungen aufgenommen werden.
Die Schweiz will die Zusammenarbeit dabei aber auf einzelne Verdachtsfälle beschränken und wehrt sich dagegen, dass Banken mit Forderungen nach der Nennung tausender Namen konfrontiert werden, wie jetzt bei der UBS.
AFP
Wirtschaft
-
Schnäppchenjäger stoppen Öl-Talfahrt
Gold kein Krisenanker mehr
-
Maschinenbauer mit Absatzproblemen
"Made in Germany" lässt Federn
-
In kleinen Schritten nach oben
Dax macht Boden gut
-
E.ON-Kurs vor Rückgang?
122% Gewinn bei Kurs von 13€
-
Von Vkontakte bis Kayak
Facebook schockt Internet-IPOs
-
Alarmglocken schrillen
Verluste in Asien auf breiter Front
-
Anshu Jain
"Regenmacher" aus Indien
-
Von wegen Wonnemonat Mai
Dax-Talfahrt geht weiter
-
Zeitenwende bei der Deutschen Bank
Ackermann tritt ab
-
"Dinge beginnen, hässlich zu werden"
Spanien-Sorgen belasten Euro
-
Instagram-Deal macht Sorgen
Facebook-Kurs steckt in Abwärtsspirale
-
Griechenland-Exit kein Todesstoß
Axa sorgt vor
