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Wirtschaft

Samstag, 07. November 2009

Bereits 120 in diesem Jahr: US-Bankensterben ohne Ende

Die Pleitewelle bei US-Banken ebbt nicht ab. Die staatliche Einlagensicherung FDIC berichtete von der Schließung von fünf Regionalbanken in mehreren Bundesstaaten.
Größte zahl von Bankenpleiten seit 1992.

Größte zahl von Bankenpleiten seit 1992.
(Foto: REUTERS)

Die Pleitewelle bei US-Banken ebbt nicht ab. Die staatliche Einlagensicherung FDIC berichtete von der Schließung von fünf Regionalbanken in mehreren Bundesstaaten. Bis jetzt mussten in diesem Jahr in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise 120 Banken aufgeben. Im vergangenen Jahr gingen 25 Banken pleite, 2007 waren es nur drei.

Die United Commercial Bank in San Francisco mit Gesamtaktiva in Höhe von 11,2 Mrd. Dollar war die größte Bankeninsolvenz in der abgelaufenen Woche. Die anderen betroffenen Geldinstitute waren wesentlich kleiner. Ein Ende des Bankensterbens ist nicht abzusehen.

Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Häuser in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen kamen damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2000 Sparkassen und Banken unter die Räder.

wne/dpa

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