Wirtschaft
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Montag, 27. Januar 2014

Verdacht auf Geldwäsche : US-Behörden verhaften Bitcoiner

In den USA sitzen zwei zwei Männer in Haft, die eine mittlerweile geschlossene Bitcoin-Börse betrieben haben. Sie sollen Drogenhändlern geholfen haben, viel Geld in die virtuelle Währung umzutauschen. Nun drohen ihnen lange Haftstrafen.

Schlag für die Online-Währung Bitcoin: Wegen des Verdachts auf Geldwäsche haben die US-Behörden zwei Männer festgenommen, die Bitcoin-Börsen betrieben. Ihnen wird vorgeworfen, Drogenhändlern beim Tausch von einer Million Dollar in die virtuelle Währung geholfen zu haben, wie die New Yorker Staatsanwaltschaft mitteilte. Involviert seien Nutzer des Internet-Drogenhandelsplatzes "Silk Road", der im September von der US-Bundespolizei FBI geschlossen wurde.

Einer der Festgenommenen spielt im Bitcoin-Geschäft wohl eine größere Rolle. Es handelt sich um den 24-jährigen Charlie Shrem, Chef der nicht mehr operierenden Börse Bitinstant.com. Er ist außerdem  Vizepräsident der Handelsgruppe Bitcoin Foundation, wie deren Webseite zeigt. Eine Sprecherin der Organisation wollte sich zu Shrems Festnahme nicht äußern. Dessen Anwalt war zunächst nicht zu erreichen. Beiden Beschuldigten wird neben Geldwäsche auch zur Last gelegt, ohne Genehmigung Geldwechsel-Geschäfte betrieben zu haben. Außerdem soll Shrem sich über "Silk Road" selbst mit Drogen versorgt haben. Im drohen bis zu 30 Jahre Haft.

Angesichts rapider Kursschwankungen der Internet-Währung hatten zuletzt mehrere Notenbanken und Aufsichtsbehörden einen vorsichtigen Umgang mit Bitcoins gefordert.

Quelle: n-tv.de

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