Wirtschaft
Immer noch unter 50: Der NAHB-Index nähert sich der Zuversicht.
Immer noch unter 50: Der NAHB-Index nähert sich der Zuversicht.(Foto: REUTERS)

Lebenszeichen aus der Baubranche: US-Häusermarkt springt an

Die Stimmung unter amerikanischen Bauunternehmern hellt sich unerwartet kräftig auf: Ein prominentes Branchenbarometer erreicht im November den höchsten Stand seit Ausbruch der großen Krise im US-Immobilienmarkt.

Zum Traum vom Eigenheim zählt in den USA insbesondere auch eine stattliche Garage.
Zum Traum vom Eigenheim zählt in den USA insbesondere auch eine stattliche Garage.(Foto: REUTERS)

Der US-Häusermarkt erwacht zu neuem Leben. Der NAHB-Hausmarktindex, ein vielbeachteter Stimmungsindikator zur Lage im Immobiliensektor, kletterte im November auf den höchsten Stand seit über sechs Jahren.

Mit 46 Punkten liegt er mittlerweile so hoch wie zuletzt im Mai 2006 - lange vor dem steilen Preisverfall und dem Ausbruch der Finanzkrise.

Auch im Vergleich zum Vormonat stellt sich die Lage unvermittelt sehr viel besser dar: Gegenüber dem Oktober ergibt sich ein deutlicher Zuwachs um fünf Punkte. Bankvolkswirte hatten im November indes mit einer Stagnation gerechnet.

Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen ("National Association of Home Builders", NAHB). In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt.

Die Situation am Immobilienmarkt gilt als wichtiger Gradmesser für die Perspektiven der weltgrößten Volkswirtschaft: Um die anhaltende Schwächephase nach dem Platzen der Preisblase zu überwinden, pumpt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) seit Jahren Fed flutet weiter .

Eine echte Trendwende hat der US-Häusermarkt mit dem aktuellen Novemberstand allerdings nicht erreicht: Ein Wert unter 50 Punkten signalisiert, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen weiterhin negativ beurteilt.

Quelle: n-tv.de

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