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Wirtschaft

Dienstag, 26. Januar 2010

Unerwartete Bewegung: US-Hauspreise fallen

Beunruhigende Daten aus dem US-Immobilienmarkt erreichen die Börsen: Nach Angaben der Ratingagentur Standard & Poor's sind die Hauspreise in den wichtigsten Metropolregionen der USA überraschend gefallen.
Die kleinen Galgen im Vorgarten gehören in vielen US-Städten längst zum Straßenbild: Hier ein Objekt im Viertel Capitol Hill von Washington D.C.

Die kleinen Galgen im Vorgarten gehören in vielen US-Städten längst zum Straßenbild: Hier ein Objekt im Viertel Capitol Hill von Washington D.C.
(Foto: REUTERS)

Die Preise für Wohnimmobilien in ausgewählten US-Ballungsgebieten sind im November unerwartet gefallen. Einfamilienhäuser in den 20 größten Städten kosteten 0,2 Prozent weniger als im Oktober, wie aus dem Index von Standard & Poor's hervorgeht. Im Vorfeld befragte Analysten hatten dagegen mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Binnen Jahresfrist fielen die Preise um 5,3 Prozent, hier hatten die Experten ein Minus von 5,0 Prozent erwartet.

Das Bild bleibe gemischt, sagte Index-Experte David Blitzer von Standard & Poor's. In fünf der Großräume seien die Preise gestiegen. "Interessanter ist, dass in vier Märkten - Charlotte, Las Vegas, Seattle und Tampa - neue Vier-Jahres-Tiefstwerte registriert wurden." Das Platzen der Blase am US-Wohnimmobilienmarkt gilt als wichtigster Auslöser der weltweiten Finanzkrise.

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rts

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