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China ist für Volkswagen der wichtigste Absatzmarkt der Welt.
China ist für Volkswagen der wichtigste Absatzmarkt der Welt.(Foto: REUTERS)

Westeuropa fährt aus der Flaute, China voraus: US-Markt bleibt VW-Problem

Der Jahresbeginn macht Hunger auf mehr: Volkswagen startet mit fast 800.000 verkauften Neuwagen. Dabei überraschen Deutschland und Europa positiv. Probleme gibt es weiterhin in den USA.

Volkswagen kann auf einen gelungenen Jahresstart schauen. Trotz eines erneut deutlichen Absatzrückgangs in den USA stiegen die Auslieferungen weltweit deutlich, was vor allem an der Erholung des Heimatmarktes Europas und den weiter boomenden Verkäufen in China liegt. Rund um den Globus schlug der Zwölf-Marken-Konzern im Januar 798.100 Fahrzeuge los, 6,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Dabei kletterte nach langer Durststrecke der Absatz in Europa um 8,5 Prozent.

"Vor allem Westeuropa scheint die Talsohle hinter sich lassen", sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Hier schlug Volkswagen 6,3 Prozent mehr Wagen los als vor Jahresfrist. In Deutschland steigerte Europas größter Autobauer den Absatz um 11,6 Prozent.

China hui, USA pfui

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Besonders kräftig kletterten die Auslieferungen mit 15,5 Prozent auf dem weltweit größten Automarkt in der Volksrepublik - und das, obwohl das chinesische Neujahrsfest in diesem Jahr bereits Ende Januar begann. Während der mehrtägigen landesweiten Feierlichkeiten werden im Reich der Mitte in der Regel kaum Autos verkauft.

Dagegen lieferte der Zwölf-Marken-Konzern in den USA 13,4 Prozent weniger Wagen aus als vor einem Jahr. Dort macht den Wolfsburgern schon seit längerem zu schaffen, dass sich der US-Passat inzwischen nicht mehr so gut verkauft. In Brasilien schrumpften die Verkäufe sogar um mehr als ein Fünftel.

Auf Audi ist Verlass

Am stärksten unter den Marken legten die Oberklassetochter Audi mit plus 11,7 Prozent und die tschechische VW-Tochter Skoda mit plus 16,5 Prozent zu. Die Hauptmarke VW verkaufte weltweit 4,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei Seat stagnierte der Absatz. Die Auslieferungen der beiden Lkw-Töchter MAN und Scania sind in den Zahlen nicht enthalten.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Opel-Mutter General Motors beim Konzernabsatz überholt und liegt nun - einschließlich MAN und Scania - auf Rang zwei hinter Weltmarktführer Toyota. Bis 2018 will VW die Japaner vom Thron des weltgrößten Autobauers stoßen. Autoexperten rechnen bereits vor dem Zieljahr mit einem Wechsel.

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Quelle: n-tv.de

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