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VW-Chef Müller im Interview: "Wir wollen uns nicht lähmen lassen"

Wie teuer der Abgas-Skandal für VW wird, kann Konzernchef Müller noch nicht absehen. Doch fest steht allerdings: Er will den Skandal schnell überwinden. Möglicherweise komme es schon bald zu einer Einigung mit den Behörden, sagt er im Gespräch mit n-tv.

Volkswagen-Chef Matthias Müller hat in diesem Jahr viel vor: Er will den Abgas-Skandal überwinden. "Wir wollen uns durch die Dieselthematik nicht lähmen lassen, sondern wollen den Blick nach vorne richten – in die automobile Zukunft", sagte er in einem Interview mit n-tv während des Autosalons in Genf.

"Wir kommen mit der Aufklärung gut voran", sagte Müller und ergänzte: "Es ist ein sehr komplexer Vorgang, der sehr sorgfältig bearbeitet werden muss. Immerhin erstreckt sich die gesamte Thematik über einen Zehn-Jahres-Zeitraum."

"Wir sind auf die nächsten Gespräche mit den Umweltbehörden in den USA gut vorbereitet", versicherte Müller. "Die letzten Gespräche waren sehr konstruktiv und zielführend." Möglicherweise komme es  in den nächsten Tagen und Wochen zu einer Einigung.

Volkswagen hatte im September zugegeben, dass weltweit bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen mehrerer Marken eine Schummelsoftware eingesetzt war, die den Stickoxid-Ausstoß im Testbetrieb zu niedrig auswies. Insbesondere in den USA drohen neben einer Milliardenstrafe auch hohe Kosten durch Schadenersatzklagen von Kunden.

Das vollständige Interview mit dem VW-Chef sehen Sie hier:

Quelle: n-tv.de

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