Wirtschaft
Donnerstag, 01. April 2010 - 16:05 Uhr

Ad-Hoc Mitteilung: Solarparc Aktiengesellschaft

EquityStory AG

Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Solarparc Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur
Hauptversammlung am 19.05.2010 in Bonn mit dem Ziel der europaweiten
Verbreitung gemäß §121 AktG

01.04.2010 16:05
Solarparc Aktiengesellschaft

Bonn

WKN 635253
ISIN DE0006352537


Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
wir laden Sie ein zur
ordentlichen Hauptversammlung der Solarparc AG,
die am Mittwoch, 19. Mai 2010, um 14.00 Uhr
im 'Wasserwerk'/ World Conference Center Bonn (WCCB),
Hermann-Ehlers-Straße 29, 53113 Bonn
stattfindet.

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum
31.12.2009 nebst Lagebericht, des vom Aufsichtsrat gebilligten
Konzernabschlusses zum 31.12.2009 nebst Konzernlagebericht, des
Abhängigkeitsberichts sowie des Berichts des Aufsichtsrats über
das Geschäftsjahr 2009 und des erläuternden Berichts des
Vorstands zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 289a, § 315 Abs. 4
HGB

Die vorgenannten Unterlagen können im Internet unter
www.solarparc.de/hv2010 und in den Geschäftsräumen am Sitz der
Gesellschaft, Solarparc AG, Poppelsdorfer Allee 64, 53115 Bonn,
eingesehen werden. Sie werden den Aktionären auf Anfrage auch
zugesandt. Ferner werden die Unterlagen in der Hauptversammlung
zugänglich sein und näher erläutert werden. Entsprechend den
gesetzlichen Bestimmungen ist zu Tagesordnungspunkt 1 keine
Beschlussfassung vorgesehen, da der Aufsichtsrat den Jahres- und
Konzernabschluss bereits gebilligt hat.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des
Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2009

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den
Bilanzgewinn zum 31.12.2009 in Höhe von EUR 10.923.100,79 wie
folgt zu verwenden:

a) Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,50 je
dividendenberechtigter Stückaktie: EUR 3.000.000,00

b) Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen
gem. § 58 Abs. 3 AktG: EUR 7.923.100,79

Die Auszahlung der Dividende erfolgt am 20. Mai 2010.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder
des Vorstands

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr
2009 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen Zeitraum
die Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des
Aufsichtsrats

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr
2009 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für diesen
Zeitraum die Entlastung zu erteilen.

5. Beschlussfassung über die Billigung des Systems zur
Vergütung der Mitglieder des Vorstands

Das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung vom 31.
Juli 2009 (VorstAG) ermöglicht es, dass die Hauptversammlung
über die Billigung des Systems zur Vergütung der
Vorstandsmitglieder beschließt (§ 120 Abs. 4 AktG). Das
Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft
ist ausführlich im Vergütungsbericht dargestellt, der im
Geschäftsbericht 2009 als Teil des Corporate Governance Berichts
veröffentlicht ist.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, das System der Vergütung
der Vorstandsmitglieder der Solarparc Aktiengesellschaft zu
billigen.

6. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2010

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bonn, zum
Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 zu wählen.

7. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien

Nach dem durch das Gesetz zur Umsetzung der
Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) geänderten § 71 Abs. 1 Nr. 8
AktG kann die Ermächtigung nunmehr für die Dauer von bis zu fünf
Jahren erteilt werden (bisher 18 Monate). Durch eine für volle
Jahre geltende Ermächtigung wird künftig vermieden, dass diese
zwischen zwei Hauptversammlungen ausläuft. Daher wird auch eine
solche Verwendung eigener Aktien zur Beschlussfassung
vorgeschlagen.

Im Hinblick darauf, dass die bestehende Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien Ende November 2010 auslaufen würde und die
Erstreckung einer neuen Ermächtigung auf den zulässigen Zeitraum
von fünf Jahren ab der Hauptversammlung als sachgerecht
eingestuft wird, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, wie
folgt zu beschließen:

'a) Die von der Hauptversammlung am 19. Mai 2009
erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird mit dem
Eintritt der Wirksamkeit der neuen Ermächtigung aufgehoben.

b) Die Gesellschaft wird ermächtigt, Aktien der
Gesellschaft in einem Umfang von bis zu 10 Prozent des
Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der Erwerb erfolgt
über die Börse oder im Wege eines an alle Aktionäre
gerichteten öffentlichen Erwerbsangebots. Der von der
Gesellschaft gezahlte Erwerbspreis pro Aktie darf
vorbehaltlich Satz 5 den höchsten am Erwerbstag an der
Frankfurter Wertpapierbörse im Parkett- und Computerhandel
festgestellten Börsenkurs (zuzüglich Kosten und Gebühren)
nicht überschreiten. Er darf maximal 15 Prozent darunter
liegen. Im Falle eines öffentlichen Erwerbsangebots darf der
angebotene und gezahlte Erwerbspreis pro Aktie bis zu 15
Prozent über dem höchsten Börsenkurs des dritten Börsentags
vor der Veröffentlichung des Erwerbsangebots liegen.

Der Vorstand wird ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung
erworbenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss
einzuziehen. Der Vorstand ist weiterhin ermächtigt, auf der
Grundlage dieser Ermächtigung erworbene Aktien mit Zustimmung
des Aufsichtsrats für den Erwerb von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen
Überlassung von Aktien zu verwenden. Bei einer solchen
Verwendung ist das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen
Aktien ausgeschlossen.

Die Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien, zu ihrer
Einziehung und ihrer Wiederveräußerung können jeweils ganz
oder in Teilen, einmal oder mehrmals, ausgeübt werden. Die
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist gem. § 71 Abs. 1
Nr. 8 AktG auf fünf Jahre vom Tag der Beschlussfassung an,
also bis zum Ablauf des 19. Mai 2015 befristet.'


Bericht des Vorstands der Solarparc AG an die Hauptversammlung
gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 in Verbindung mit § 186 Abs. 4 Satz 2
AktG zu Punkt 7 der Tagesordnung der ordentlichen
Hauptversammlung der Solarparc AG

Die dem Vorstand durch die Hauptversammlung vom 19. Mai 2009
erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird am 19.
November 2010 ablaufen und soll daher für die erneute Dauer von
fünf Jahren beschlossen werden. Der Beschlussvorschlag von
Vorstand und Aufsichtsrat regelt sowohl die Modalitäten eines
weiteren Erwerbs eigener Aktien als auch ihrer anschließenden
Verwendung. Die erworbenen eigenen Aktien können gemäß der
Ermächtigung sowohl eingezogen als auch in anderer Weise als
über die Börse oder über ein Angebot an alle Aktionäre veräußert
werden, wobei in bestimmten Fällen das Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossen werden kann. Diese Möglichkeit des
Bezugsrechtsausschlusses versetzt die Verwaltung in die Lage,
eigene Aktien zu erwerben und diese zur Reduzierung des
Eigenkapitals, zur kurzfristigen Kapitalaufnahme, zu
unmittelbaren oder mittelbaren Kaufpreiszahlungen für
Akquisitionen oder zur Veräußerung an die Belegschaft zu
verwenden.

Die Norm des § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG soll die Unternehmen in
Anpassung an eine international übliche Praxis in die Lage
versetzen, den Erwerb eigener Aktien als zusätzliches
Finanzierungsinstrument einsetzen zu können. Durch die
vorgeschlagene Ermächtigung soll es der Gesellschaft möglich
werden, bis zum Ablauf des 19. Mai 2015 eigene Aktien bis zu 10
Prozent des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben,
einschließlich der bereits erworbenen eigenen Aktien, die sich
im Besitz der Gesellschaft befinden. Damit ist die gesetzlich
zulässige Höchstgrenze gewahrt. Ein Erwerb darf nur über die
Börse oder aufgrund eines öffentlichen Kaufangebots an alle
Aktionäre erfolgen. Die Einhaltung der durch § 71 Abs. 1 Nr. 8
Sätze 3 und 4 AktG geforderten Pflicht zur Gleichbehandlung
aller Aktionäre ist damit gewährleistet.

Die Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss in entsprechender
Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG dient dem Interesse der
Gesellschaft, die sich aufgrund der jeweiligen Börsenverfassung
bietenden Möglichkeiten schnell und flexibel sowie kostengünstig
zu nutzen. Es bedarf nicht der zeit- und kostenaufwendigen
Abwicklung eines Bezugsrechts. Die gesetzlich vorgesehene
Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses versetzt die Verwaltung
in die Lage, im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder
beim Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen daran eigene
Aktien als Gegenleistung anbieten zu können. Der internationale
Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen
zunehmend diese Form der Gegenleistung. Durch die hier
vorgeschlagene Ermächtigung wird die notwendige Flexibilität
erzielt, um sich bietende Gelegenheiten zum Erwerb von
Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen gegen Überlassung von Aktien schnell ausnutzen zu
können.

Die Vermögens- wie auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre
werden bei der Veräußerung der eigenen Aktien an Dritte unter
Ausschluss der Aktionäre zum Bezugsrecht gewahrt, indem die
Veräußerung in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG nur zu einem Preis erfolgen darf, der den Börsenpreis nicht
wesentlich unterschreitet. Auch dem steht die vorgeschlagene
Ermächtigung nicht entgegen, die im Übrigen auch für den
Aktienerwerb durch die Gesellschaft über die Börse den höchsten
am Erwerbstag an der Frankfurter Wertpapierbörse im Parkett- und
Computerhandel festgestellten Börsenkurs als Obergrenze und
einen maximal 15 Prozent niedriger liegenden Erwerbspreis als
Untergrenze vorgibt.

Die Laufzeit der vorgeschlagenen Ermächtigung ist von Gesetzes
wegen auf höchstens fünf Jahre beschränkt. Der Vorstand wird in
der nächsten Hauptversammlung über eine etwaige Ausnutzung der
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu deren Verwertung
Bericht erstatten.

Dieser Bericht des Vorstands ist vom Tage der Einberufung der
Hauptversammlung an auf der Internetseite der Gesellschaft unter
www.solarparc.de/hv2010 öffentlich zugänglich. Weiterhin liegt
der Bericht in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, im Übrigen
in der Hauptversammlung zur Einsichtnahme durch die Aktionäre
aus. Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär kostenlos in
Ablichtung überlassen.

8. Beschlussfassung über Satzungsanpassungen an das
Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG)

Durch das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie vom
30. Juli 2009 (ARUG) sind die aktienrechtlichen Fristen für die
Anmeldung zur Hauptversammlung und für den Nachweis der
Teilnahmeberechtigung sowie die Regelungen zur Ausübung des
Stimmrechts durch einen Bevollmächtigten geändert worden. Das
ARUG eröffnet zudem die Möglichkeit zur Wahrnehmung der
Aktionärsrechte mittels elektronischer Medien sowie zur
Stimmabgabe mittels Briefwahl.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 9 Abs. 3 und 4a
der Satzung wie folgt zu ändern und um die Absätze 4d, 4e und 4f
zu ergänzen:

Abs. 3:
'Die Hauptversammlung ist mindestens 30 Tage vor dem Tage der
Hauptversammlung einzuberufen. Die Einberufungsfrist verlängert
sich um die Tage der Anmeldefrist.'

Abs. 4a:
'Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen oder das
Stimmrecht ausüben wollen, müssen sich zur Hauptversammlung
anmelden und ihre Berechtigung nachweisen. Die Anmeldung und der
Nachweis der Berechtigung müssen der Gesellschaft unter der in
der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse mindestens sechs
Tage vor der Hauptversammlung (Anmeldefrist) zugehen. Der
Vorstand ist ermächtigt bzw. im Falle der Einberufung durch den
Aufsichtsrat, der Aufsichtsrat, in der Einberufung der
Hauptversammlung eine auf bis zu drei Tage vor der
Hauptversammlung verkürzte Anmelde- und Nachweisfrist zu
bestimmen.'

Abs. 4d:
'Das Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten ausgeübt
werden. Vollmachten können der Gesellschaft auch auf einem vom
Vorstand näher zu bestimmenden elektronischen Weg übermittelt
werden.'

Abs. 4e:
'Der Vorstand ist ermächtigt vorzusehen, dass Aktionäre auch
ohne Teilnahme an der Hauptversammlung ihre Stimmen schriftlich
oder im Wege elektronischer Kommunikation abgeben dürfen
(Briefwahl). Er kann das Verfahren der Briefwahl im Einzelnen
regeln.'

Abs. 4f:
'Die Übermittlung der Mitteilungen nach § 125 Abs.1 AktG durch
Kreditinstitute kann auch auf dem Weg elektronischer
Kommunikation erfolgen. Gleiches gilt, soweit die
Voraussetzungen des § 30b Abs. 3 WpHG erfüllt sind, für die
Übermittlung von Mitteilungen durch die Gesellschaft nach § 125
Abs. 2 AktG. Der Vorstand ist berechtigt, Mitteilungen auch in
Papierform zu versenden; ein Anspruch hierauf besteht jedoch
nicht.'

Weitere Angaben zur Einberufung

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung ist das Grundkapital
der Gesellschaft in 6.000.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt.
Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Gesamtzahl der teilnahme- und
stimmberechtigten Aktien im Zeitpunkt der Einberufung der
Hauptversammlung beträgt somit 6.000.000. Die Gesellschaft hält zum
Zeitpunkt der Einberufung keine eigenen Aktien.

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts
sind nach § 9 der Satzung diejenigen Aktionäre berechtigt, die der
Gesellschaft unter der nachfolgend genannten Adresse einen von ihrem
depotführenden Kreditinstitut in Textform erstellten besonderen
Nachweis ihres Anteilsbesitzes übermitteln:

Solarparc AG
c/o Deutsche Bank AG
General Meetings
Postfach 20 01 07
60605 Frankfurt am Main
Telefax: +49 69 12012-86045
E-Mail: wp.hv@xchanging.com

Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 21.
Tages vor der Hauptversammlung, das ist der 28. April 2010, 0.00 Uhr
(Nachweisstichtag) beziehen und der Gesellschaft spätestens bis zum
Ablauf des 12. Mai 2010, 24.00 Uhr zugehen. Der Nachweis des
Anteilbesitzes kann nur erfolgen, wenn die Aktien zum Nachweisstichtag
auch in dem Depot des Aktionärs eingebucht wurden. Die Anmeldung und
der Nachweis des Anteilsbesitzes bedürfen der Textform (§ 126b BGB)
und müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.

Nach Eingang des Nachweises ihres Anteilsbesitzes bei der Gesellschaft
werden den Aktionären von der Anmeldestelle Eintrittskarten für die
Hauptversammlung übersandt. Um den rechtzeitigen Erhalt der
Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, möglichst
frühzeitig eine Eintrittskarte bei ihrem depotführenden Kreditinstitut
anzufordern. Die erforderliche Anmeldung und die Übersendung des
Nachweises des maßgeblichen Anteilsbesitzes werden in diesen Fällen
durch das depotführende Kreditinstitut vorgenommen.

STIMMRECHTSVERTRETUNG

Nach ordnungsgemäßer Anmeldung können die Aktionäre persönlich zur
Hauptversammlung erscheinen und ihr Stimmrecht selbst ausüben.

Die Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen
können oder wollen, können ihr Stimmrecht unter entsprechender
Vollmachterteilung durch einen Bevollmächtigten, auch durch ein
Kreditinstitut und eine Vereinigung von Aktionären oder einen
sonstigen Dritten ausüben lassen. Zusätzlich bieten wir unseren
Aktionären die Stimmrechtsvertretung durch von der Gesellschaft
benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter an. Auch dann sind
eine fristgerechte Anmeldung und der Nachweis des Anteilbesitzes
erforderlich. Ein Formular gem. § 30a Abs. 1 Nr. 5 des WpHG für die
Erteilung einer Vollmacht befindet sich auf der Rückseite der
Eintrittskarte, die den Aktionären nach der form- und fristgerechten
Anmeldung zugesandt wird. Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf
und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft
bedürfen der Textform. Bei Bevollmächtigungen von Kreditinstituten,
Aktionärsvereinigungen oder diesen nach § 135 Abs. 8 AktG
gleichgestellten Personen sind in der Regel Besonderheiten zu
beachten, die bei dem jeweils zu Bevollmächtigenden zu erfragen sind.

Der Nachweis der Bevollmächtigung muss entweder am Tag der
Hauptversammlung durch den Bevollmächtigten vorgewiesen werden oder
durch Erklärung gegenüber der Gesellschaft an folgende Adresse
erfolgen:

Solarparc AG
Abteilung Investor Relations/Hauptversammlung
Poppelsdorfer Allee 64, 53115 Bonn
Telefax: 0228-55920-9470
E-Mail: hv@solarparc.de

Am Tag der Hauptversammlung selbst steht zur Entgegennahme des
Nachweises der Bevollmächtigung ab 13.00 Uhr bis kurz vor Beginn der
Abstimmungen lediglich die Ein- und Ausgangskontrolle zur
Hauptversammlung im 'Wasserwerk'/ World Conference Center Bonn (WCCB),
Hermann-Ehlers-Straße 29, 53113 Bonn, zur Verfügung.

Aktionäre, die die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter
im Vorfeld der Hauptversammlung bevollmächtigen möchten, werden zur
organisatorischen Erleichterung gebeten, das auf der Eintrittskarte
abgedruckte Formular zur Erteilung der Vollmacht und Weisungen an die
Stimmrechtsvertreter vollständig ausgefüllt an die Adresse der

Solarparc AG
c/o ITTEB GmbH & Co. KG
Vogelanger 25, 86937 Scheuring
Fax: +49-8195 - 99 89 664
E-Mail: hv@itteb.de

bis zum 17. Mai 2010 dort eingehend zu übersenden.

Die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind
verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Sie können die Stimmrechte
nicht nach eigenem Ermessen ausüben. Ohne Weisungen werden sich die
Stimmrechtsvertreter der Stimme enthalten bzw. nicht an der Abstimmung
teilnehmen.

Nähere Einzelheiten zur Teilnahme an der Hauptversammlung sowie zur
Vollmacht- und Weisungserteilung erhalten die Aktionäre, die sich gem.
§ 9 der Satzung angemeldet haben, zusammen mit der Eintrittskarte
zugesandt. Entsprechende Informationen sind auch im Internet unter
www.solarparc.de/ hv2010 einsehbar.

Ergänzungsanträge zur Tagesordnung auf Verlangen einer Minderheit gem.
§ 122 Abs. 2 AktG

Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des
Grundkapitals (EUR 300.000,00) oder den anteiligen Betrag von EUR
500.000,00 erreichen, können gem. § 122 Abs. 2 AktG verlangen, dass
Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden.
Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage
beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand der
Gesellschaft zu richten und muss unter der bei 'Anträge und
Wahlvorschläge von Aktionären gem. §§ 126 und 127 AktG' angegebenen
Adresse mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung, also spätestens
bis zum Ablauf des 18. April 2010 zugegangen sein.

Die Aktionäre haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens dem 19.
Februar 2010 0,00 Uhr, Inhaber der Aktien sind.

Bekanntzumachende Ergänzungen zur Tagesordnung werden - soweit sie
nicht bereits mit der Einberufung bekannt gemacht wurden -
unverzüglich nach Zugang des Verlangens im elektronischen
Bundesanzeiger bekannt gemacht und solchen Medien zur Veröffentlichung
zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die
Informationen in der gesamten Europäischen Union verbreiten. Sie
werden außerdem unter der Internetadresse www.solarparc.de /hv2010
bekannt gemacht.

Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären gem. §§ 126 Und 127 AktG

Gegenanträge mit Begründung gegen einen Vorschlag von Vorstand und
Aufsichtsrat zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung und
Wahlvorschläge sind ausschließlich auf dem Postweg an die nachstehende
Adresse oder per Telefax an die nachstehende Faxnummer zu richten.
Anderweitig adressierte Gegenanträge und Wahlvorschläge werden nicht
berücksichtigt:

Solarparc AG
Abteilung Investor Relations/Hauptversammlung
Poppelsdorfer Allee 64
53115 Bonn
Telefax: 0228-55920-9470
E-Mail: hv@solarparc.de

Fristgerecht bis zum 4. Mai 2010 unter der oben genannten Adresse der
Gesellschaft eingegangene Gegenanträge und Wahlvorschläge werden den
anderen Aktionären im Internet unter www.solarparc.de/hv2010
zugänglich gemacht. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden
nach dem 4. Mai 2010 ebenfalls unter der genannten Internetadresse
veröffentlicht.

Diese Regelungen gelten gem. § 127 AktG für den Vorschlag eines
Aktionärs zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder von
Abschlussprüfern sinngemäß. Solche Vorschläge müssen jedoch nicht
begründet werden. Zusätzlich zu den in § 126 Abs. 2 AktG genannten
Gründen braucht der Vorstand einen Wahlvorschlag unter anderem auch
dann nicht zugänglich zu machen, wenn der Vorschlag nicht Namen,
ausgeübten Beruf und Wohnort des Kandidaten enthält. Vorschläge zur
Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern müssen auch dann nicht zugänglich
gemacht werden, wenn ihnen keine Angaben zu Mitgliedschaften der
vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten in anderen gesetzlich zu
bildenden Aufsichtsräten im Sinne von § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG
beigefügt sind.

Auskunftsrecht des Aktionärs gem. § 131 Abs. 1 AktG

Jedem Aktionär ist auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand
Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft einschließlich der
rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
sowie über die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss
eingebundenen Unternehmen zu geben, soweit sie zur sachgemäßen
Beurteilung des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich sind und
kein Auskunftsverweigerungsrecht besteht. Des Weiteren betrifft die
Auskunftspflicht auch die Lage des Konzerns und der in den
Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Auskunftsverlangen sind in
der Hauptversammlung grundsätzlich mündlich im Rahmen der Aussprache
zu stellen.

Freie Verfügbarkeit der Aktien

Zur Hauptversammlung angemeldete Aktien werden dadurch nicht
blockiert. Aktionäre können deshalb weiterhin über ihre Aktien auch
nach erfolgter Anmeldung frei verfügen. Auch im Fall der vollständigen
oder teilweisen Veräußerung des Anteilsbesitzes nach dem
Nachweisstichtag ist für die Teilnahme und den Umfang des Stimmrechts
ausschließlich der Anteilsbesitz des Aktionärs am Nachweisstichtag
maßgeblich, d. h. Veräußerungen von Aktien nach dem Nachweisstichtag
haben keine Auswirkungen auf die Berechtigung zur Teilnahme und auf
den Umfang des Stimmrechts. Entsprechendes gilt für den Zuerwerb von
Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag
noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktionär werden, sind nicht
teilnahme- und stimmberechtigt. Der Nachweisstichtag hat keine
Bedeutung für die Dividendenberechtigung.

Veröffentlichung auf der Internetseite

Diese Einberufung der Hauptversammlung, die zugänglich zu machenden
Unterlagen und Anträge von Aktionären sowie weitere Informationen
stehen auch auf der Internetseite der Gesellschaft unter
www.solarparc.de/hv2010 zur Verfügung. Die Einberufung ist am 1. April
2010 im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht worden.

Bonn, im April 2010

Solarparc AG

Der Vorstand

Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender

Susanne Asbeck-Muffler, Vorstand Finanzen







01.04.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen
übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter
http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Solarparc Aktiengesellschaft
Poppelsdorfer Allee 64
53115 Bonn
Deutschland
E-Mail: info@solarparc.de
Internet: http://www.solarparc.de

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Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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85008 01.04.2010
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Quelle: n-tv.de