Wirtschaft
Der Dienst von Filespots ist ohne spezielle Software nutzbar.
Der Dienst von Filespots ist ohne spezielle Software nutzbar.

Die eigene Festplatte entrümpeln: Datenberge im Netz zwischenlagern

Alexander Hüsing

Wohin mit den Datenbergen auf dem heimischen Rechner? Mit Filespots gibt es eine neue Plattform zum Speichern, Austauschen und gemeinsamen Bearbeiten von Dateien.

Die Datenberge auf dem heimischen Rechner werden immer größer - doch wohin damit? Unter dem Namen Filespots ging vor wenigen Wochen eine neue Plattform zum Speichern, Austauschen und gemeinsamen Bearbeiten von Dateien ins Netz.Eine Oberfläche, die an bekannte Rechnerstrukturen erinnert, erleichtert selbst Computereinsteigern den Einstieg in den Dateiverwaltungdienst, der vom Augsburger Softwarehaus BWSO entwickelt wurde und in die Tochtergesellschaft Filespots GmbH & Co. KG ausgegründet wurde. Aus allen hochgeladenen Dateien fertigt Filespots automatisch Online-Versionen. Somit ist der Dienst ohne spezielle Software nutzbar – es reicht ein Browser. "Bislang gab es im Internet für Dokumente, Videos, Musik und Bilder jeweils einen eigenen Webdienst, der die dort abgelegten Dateien meist öffentlich für jedermann sichtbar macht”, sagt Gründer und Geschäftsführer Bernd Behler. "Jetzt gibt es Funktionen von YouTube, iTunes, Scribd und Flickr unter einer Oberfläche."

Filespots bündele diese Nischenlösungen unter einem Dienst und stelle den Benutzern einen zentralen, abgesicherten Bereich zur Verfügung, in dem Dateien einem geschlossenen Benutzerkreis zugänglich gemacht werden könnten. Alle Dateien können über Einladungen für andere Personen zugänglich gemacht werden. Die virtuelle Festplatte besticht dabei durch eine extrem einfache Handhabung – speziell das Verschieben der Dateien ist dank Drag'n'Drop extrem simpel. Für private Nutzer ist Filespots in der Einsteigerversion kostenlos. Ein umfangreicherer Account kostet 9,90 Euro im Monat. Bei der geschäftlichen Nutzung geht es bei 49,90 Euro im Monat los. Im Segment der Online-Archivierung ist beispielsweise auch humyo unterwegs. Das englische Unternehmen startete im vergangenen Jahr in Deutschland. Inzwischen gründete der Online-Speicher-Riese mit seinen 500.000 Kunden in Berlin eine eigene GmbH. Ziel: Den deutschen Markt noch besser zu erobern.

Alexander Hüsing, deutsche-startups.de, porträtiert für n-tv.de jeden Freitag Gründer und ihre innovativen, kuriosen, vielversprechenden oder vollkommen abwegigen Geschäftsideen.

Quelle: n-tv.de