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Kontaktefinder für GeschäftsreisendeNie wieder ganz einsam reisen

18.09.2009, 09:40 Uhr
imageAlexander Hüsing

Geschäftsreisende kennen das Problem: Freizeit in einer fremden Stadt - was nun? "Makime" schafft Abhilfe: Mitglieder können gemeinsame Aktivitäten planen.

Geschäftsreisende kennen die Problematik, sich viel in fremden Städten aufzuhalten, in denen sie sich weder auskennen noch Kontakte haben. Damit sie ihre freie Zeit in Zukunft gemeinsam gestalten können, hat Stefanie Lang das Netzwerk Makime gegründet. "Connecting. Business. Travelers” lautet der Slogan des Stuttgarter Unternehmens, das sich speziell an die Zielgruppe Geschäftsreisende richtet. Lang ist während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Deutschen Telekom, wo sie zuletzt als Vertriebsleiterin für das Kundengeschäft Volkswagen in der Region Asien zuständig war, selbst viel unterwegs gewesen. Zuvor hat sie Wirtschaftwissenschaften in Stuttgart-Hohenheim und BWL in Frankreich studiert.

Auf der Plattform können Mitglieder sowohl ihre Business- als auch die Freizeittermine koordinieren. Damit auch die Offline-Vernetzung klappt, gibt es das "Matching”-Tool, das die Entfernung der Mitglieder zueinander und deren Interessen berücksichtigt. "So verlinkt Makime die Mitglieder nicht nur online, sondern bringt Nutzer beispielsweise auch für eine gemeinsame Anreise zu Veranstaltungen zusammen oder ermöglicht gemeinsame Aktivitäten in fremden Städten”, sagt Lang.

Kooperation mit Tagungshäusern soll Geld in die Kasse bringen

Für die Informationen zu interessanten Aktivitäten, Örtlichkeiten und Gastronomien sorgen die Nutzer selbst und tragen diese in den CityGuide ein. Mitgliedern steht ein gestaffeltes Modell zur Verfügung: Neben dem kostenlosen Basisaccount gibt es die Premiummitgliedschaft für 7,95 Euro im Monat, die sich speziell an Endkunden richtet. Das Businessmodell für 17,95 Euro sollen vor allem Firmen, Schulungsanbietern und Trainern nutzen, um damit Werbung in eigener Sache zu machen. Den Schwerpunkt in Sachen Monetarisierung möchte Makime aber auf Kooperationen mit Firmen wie Tagungshäusern, Hotelketten und Consultingunternehmen setzen. Erste Partner sind die Tagungshotels der Deutschen Telekom.

Alexander Hüsing, deutsche-startups.de, porträtiert für n-tv.de jeden Freitag Gründer und ihre innovativen, kuriosen, vielversprechenden oder vollkommen abwegigen Geschäftsideen.