Zahlreiche Investoren ordnen Optionsscheine und KO-Produkte den Zockerprodukten zu, die nur von Spekulanten zur Umsetzung ihrer Markterwartung eingesetzt werden. Diese Ansicht stimmt allerdings nur teilweise.
Der Kursrutsch der Apple-Aktie nach dem Rücktritt des CEO Steve Jobs war offenbar nur von kurzer Dauer. Jetzt nähert sich der Kurs wieder der 400-USD-Marke an.
Wenn der Silberpreis in den nächsten Wochen seinen Aufwärtstrend fortsetzt, dann wird der kurzfristige Einsatz von Long-Hebelprodukten für überproportional hohe prozentuelle Gewinne sorgen.
Obwohl sowohl mit Optionsscheinen als auch mit Turbos hohe gehebelte Gewinne erzielt werden können, weisen diese beiden Hebelproduktearten wesentliche Unterschiede auf.
Neben den Kursbewegungen des Basiswertes und Änderungen der Volatilität spielen auch die Refinanzierungskosten und Dividenden eine Rolle bei der Optionsscheinpreisbildung.
Wenn der Kurs der ProSiebenSat1-Aktie, die vor kurzer Zeit ein kleines Kaufsignal ausgebildet hat, weiter nach oben tendiert, wird sich der Einsatz von Long-Hebelprodukten lohnen.
Wenn sich der Kurssturz der Q-Cells-Aktie auch im nächsten Monat fortsetzt (innerhalb des vergangenen Monats gab die Aktie um 41% nach), dann wird sich der Einsatz von Short-Hebelprodukten rechnen.
Falls der Kurs der Allianz-Aktie die Unterstützungszone im Bereich von 91 bis 92 Euro nach unten durchbricht, könnte der Aktienkurs rasch auf bis zu auf bis zu 84 Euro nachgeben.