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Kolumnen
Flüchtete vor der Erklärungsnot: BP-Chef Tony Hayward

Flüchtete vor der Erklärungsnot: BP-Chef Tony Hayward
(Foto: dpa)

Freitag, 16. Juli 2010

Per Saldo: Genug der faulen Ausreden!

Samira Lazarovic

Es ist zu warm. Es ist zu kalt. Es ist zu tief. Aber abgesehen von dem Chaos machen wir einen guten Job. Die Erklärungen, die die Bahn oder BP derzeit für ihre Probleme abliefern, sind nur menschlich. Die Wut darauf auch. Wie wäre es mit mehr Verantwortung und weniger Rechtfertigungen?

"Die Bahn entschuldigt sich bei den betroffenen Passagieren", ließ der Konzern in den ersten Tagen des Hitzechaos mitteilen. Aber die Öffentlichkeit sollte auch bedenken, dass es nur wenige Züge seien, in denen die Klimaanlagen ausfielen. Tausende andere ICEs hätten ihr Ziel ohne Probleme erreicht, lautete der Zusatz. Schützenhilfe bekam der Staatskonzern von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Der machte in mehreren Interviews zwar deutlich, dass er von der Bahn bei minus 40 Grad dieselbe Leistung erwarte, wie bei plus 40 Grad, aber dennoch müsse man die Kirche im Dorf und die Tassen im Schrank lassen. Und, bitte schön, die ganze Angelegenheit nicht zur nationalen Tragödie hoch stilisieren.

"Please apologize any conveniences"

Dieselbe Perfomance bei minus 40 Grad wie bei plus 40 Grad.

Dieselbe Perfomance bei minus 40 Grad wie bei plus 40 Grad.
(Foto: dpa)

Mal abgesehen davon, dass der Verkehrsminister bereits bekommen hat, was er fordert – die Zugausfälle des vergangenen Winters können mit denen im Sommer durchaus mithalten – niemand hat oder will das Chaos bei der Bahn mit einer nationalen Tragödie vergleichen. Mit einem dauerhaften nationalen Ärgernis schon eher. Denn der jetzige Aufschrei bezieht sich nicht nur auf die armen Schüler, die der Hitze im ICE hilflos ausgeliefert waren, sondern auf eine schier endlose Zahl ähnlicher Ereignisse und Reaktionen darauf. Nahezu jeder, der die Bahn regelmäßig nutzt, hat sein Repertoire an Geschichten über Ausfälle und Verspätungen. Und über ein Bahnpersonal, das wie durch Zauberhand verschwindet, wenn es mal brenzlig wird. Die einmal in unnachahmlichem Bahn-Englisch gemachte Durchsage "Please apologize any conveniences" (etwa: "Bitte entschuldigen Sie sich für etwaige Annehmlichkeiten") wird fast jeder als Aufforderung verstehen, der einmal eine pannenfreie Zugfahrt genießen durfte.

Die Ankündigung der Bahn, nunmehr nicht nur den Klimaanlagen einen Extra-Blick gönnen zu wollen, sondern auch das Bahn-Personal dafür zu "sensibilisieren", auf Unregelmäßigkeiten zu achten und die Passagiere zur Not mit Getränken zu versorgen, wirkt da unfreiwillig komisch. Fast wie das einstige Versprechen von Bahn-Chef Rüdiger Grube, dem alten Werbeslogan "Alle reden vom Wetter. Wir nicht.", wieder gerecht werden zu wollen. Vielleicht sollte man bei der Bahn häufiger über das Wetter reden. Und über Krisenmanagement.

Erfolgsmeldungen à la BP

"Vuvuzelas for BP" - lautstarker Protest in London

"Vuvuzelas for BP" - lautstarker Protest in London
(Foto: AP)

Auch die regelmäßigen "Erfolgsmeldungen" des Ölkonzerns BP lassen derzeit den Blutdruck steigen. Alle paar Tage melden BP-Ingenieure einen "Durchbruch" beim Kampf gegen die selbst verursachte Ölpest. Letzter Wasserstand: Ein neuer, 100 Tonnen schwerer Zylinder wurde über das Leck in 1.500 Metern Tiefe gestülpt. Aber bevor die Öffentlichkeit aufatmen konnte, schob der Ölkonzern sofort nach, dass noch lange nicht klar sei, ob die Konstruktion dicht genug ist. Und das Öl strömte erstmal weiter ungehindert ins Meer. Worin genau besteht dann der "Erfolg" nach elf Wochen, die seit dem Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" vergangen sind und in denen täglich schätzungsweise 8.200 Tonnen Rohöl ins Meer fließen, die weite Abschnitte der US-Golfküste verseuchen?

Die bisherigen Bemühungen BPs, die Öl-Katastrophe in Griff zu kriegen, sei es mit Saugglocken, Haarbündeln, walähnlichen Supertankern oder Kevin Costner, werden von der Öffentlichkeit entsprechend mit Wut und Spott begleitet. Hinzu kommen zahlreiche PR-Pannen – wie ein Vorstandschef, der sich nichts sehnlicher wünscht "als sein altes Leben zurück", und dies auch bekommt. Von einem Kurswechsel ist bei dem Konzern bislang nichts in Sicht – stattdessen betont BP wiederholt, dass es eines der "innovationsfreudigsten und offensten Unternehmen der Branche" sei. Wenn dann die US-Regierung genauer hinsehen will, was der Ölriese mit seinem Geld anstellt, um sicher zu sein, dass BP den Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Ölpest nachkommen kann, reagiert man in der BP-Zentrale düpiert: Eine höchst sonderbare Idee habe Washington da.

Reue und Einsicht

Sicher, Fehler passieren und sind menschlich – das muss man wahrscheinlich selbst bei einer Ölkatastrophe einsehen. Entscheidend ist der Umgang damit. Wie hätte der Fehler vermieden werden können, was lerne ich für die Zukunft? Bei BP stellt sich vor allem die Frage, warum weder Konzern noch irgendjemand sonst aus der Branche auf einen solchen Fall vorbereitet war. Die bittere Antwort ist wahrscheinlich: Die Renditen im Ölgeschäft sind so hoch, dass etwaige Umweltkatastrophen einfach in Kauf genommen werden.

Bei der Bahn sollte man sich daran erinnern, dass eine schöne Bilanz alleine die Passagiere nicht glücklich macht. Vor allem, wenn die Sparmaßnahmen nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit der Bahnreisenden gefährden. Da würden die meisten Kunden lieber auf den Börsengang als auf noch einen verspäteten Zug warten. Die Unternehmen sollten aufhören, sich zu rechtfertigen und stattdessen die Probleme anpacken. Auch eine Fluggesellschaft würde nicht auf die Idee kommen, von den tausenden geglückten Flügen zu reden, wenn ihnen gerade ein Flugzeug abgestürzt ist. Wie schon Dante wusste: Nur dem, der bereut, wird verziehen im Leben.

Video
Ramsauer wirbt für die Bahn
"Es ist keine Katastrophe passiert"
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Wunderzentrifuge in petto
BP greift auf Costner zurück
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Kommentare
Norbert schreibt:
16.07.2010 10:48

Ein schöner Kommentar über die angebliche Unfähigkeit der Marktwirtschaft und ihrem unverständlichen Widerwillen den allwissenden Regierungen zu vertrauen. Da wird als Beispiel ein klassisches Staatsunternehmen wie die Bahn hergenommen, die ja nun wahrlich nicht im Wettbewerb steht, und dessen Versagen nicht etwa den staatlichen Privilegien zugeordnet, sondern der Marktwirtschaft. Newspeak vom Feinsten. Dachte ich. Noch besser wird es bei der Golf Geschichte. Hier wird so getan, als könne der Staat mit seinen Bürokraten das Problem lösen und BP sei irgendwie eine Firma voll Murkser, die nun von den Experten und Spezialisten in den Regierungsbehörden abgelöst werden müßte. Hier ein paar Fakten, die sich in Zeiten des Internet von jedem leicht nachprüfen lassen: 1. BP wollte niemals in 5000 Fuß tiefem Wasser bohren, weil, so BP, es damit keinerlei Erfahrung gibt und das zusätzliche Risiko leicht zu umgehen wäre, wenn man statt dessen, wie möglich, in nur 500 Fuß bohren würde. Die Superbürokraten mit ihrem allwissenden Auge aber untersagten dies und waren nur bereit BP in den neuen und unbekannten Tiefen bohren zu lassen. Nachdem sich BP, was auschließlich in deren Verantwortung lag, dazu entschloß das Risiko einzugehen und damit Baden ging, kommen nun die Wir wissen es besser Juristen der Regierung und tun so als ob sie in der Lage seien den angerichteten Schaden zu beheben. 2. Die Maßnahmen der Regierungsbürokraten haben einen wirklichen Fortschritt in der Bekämpfung des Unglückes gebracht: a Durch ein Presseverbot für die Region. Klasse das bringt uns richtig weiter, wenn keine Särge in den Medien auftauchen dann gibt es auch keine Gefallenen b durch das Verbot, dass freiwillige Helfer und des Staates Louisiana eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Ölteppichs einsetzen. Bravo, wir sind stolz auf die Superregulierer. Damit ist wenigstens gesetzlich geregelt wer, was, wann wo machen darf c Durch ein Verbot gegen BP irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, die nicht von der Regierung genehmigt waren. Dies ging bis zur Strandsäuberung. Eine sehr effektive Maßnahme die natürlich ein wenig Zeit kostet, aber dafür sorgt, dass alles seinen sozi...ehm... demokratischen Gang geht. In einer Marktwirtschaft ohne allwissende Bürokratie aber mit der Vollhaftung jedes Marktteilnehmers gegen jeden Geschädigten wäre die ganze Geschichte wohl anders verlaufen. BP könnte die, von der US-Regierung ergaunerten 40 Millarden für die Entschädigung der einzelnen, individuellen Opfer verwenden und müßte dies in einem freien Markt auch tun. Das Unglück wäre sehr wahrscheinlich viel früher beendet gewesen ohne die bürokratischen Zuständigkeitskämpfe und Genehmigungsverfahren und am Ende wäre der Gesmatschaden kleiner ausgefallen. Insgesamt schade, dass Sie wieder einmal eine Chance verpasst haben die Leser über Hintergründe aufzuklären statt sich dem politisch korrekten Mainstreamdenken des der Staat weiß, kann und macht es immer besser ein weiteres Mal anzuschließen. Und da wundert sich die alteingesessene Presse noch darüber, dass ihr die Leser weglaufen und sich lieber in den Weiten des Internet, mittels selbständigem Denken und bewerten, ihre Informationen holen? Mich wundert es nicht.


Chefkoch schreibt:
16.07.2010 10:59

Danke, Norbert!


Badalians schreibt:
16.07.2010 11:01

Please apologize any conveniences ??? Bitte um Entschuldigung bitten über irgendwelche Annehmlichkeiten. ???? Kauft Euch eine Tüte English, hat mir auch gehilft. Da kann man von der Bahn auch nicht mehr erwarten.


herbert schreibt:
16.07.2010 11:09

Solange die Rechtssyteme unserer sogenannten Rechtsstaaten diejenigen schützen vor denen unser geschriebenes Recht uns schützen sollte wird es immer so weiter gehen. Die Ganoven in Politik und Wirtschaft kommen mit einem Trinkgeld als Strafe davon, oder gehen mit fetter Pension in Frührente, aber wehe du parkst mal falsch, oder fährst mal 10kmh zu schnell. Das ist doch alles schwachsinn.


Shardan schreibt:
16.07.2010 12:31

Verantwortung übernehmen? Als Leiter der DV bei uns bin ich verantwortlich. Wenn etwas nicht funktioniert, bin ich dran. WEnn ich es nicht hinbekommt, bin ich meinen Job los. Als Angestellter trage ich die Verantwortung und verliere ggf. meinen Job, bis hin zum Hartz-IV. Vom Banker, der sich verzocke Milliarden mit Millionen-Boni versüßen lässt bis zum Politiker, der verfassungswidrige Ggesetze macht und die Schelte des BVG an sich apperlen läßt - wir haben eine Generation der Mächtigen in der westlichen Welt, die letztlich ohne Konsequenz machen kann, was sie will. Wenn ich Mist baue und rausfliege, kriege ich nie wieder einen Job - zumindest keinen, der auch nur annähernd meinen, aus eigener tasche finanzierten Qualifikationen entspricht. Schlimmstenfalls geht ein Politiker im vergleich dazu eben in Frühpension, mit Bezügen, von denen normale Bürger nur träumen können, oder der Manager bekomtm einen goldenen Handschlag und sitzt kurze Zeit später in einem anderen hoch dotierten Job. Macht diese Leute endlich persönlich haftbar, mit allen Konsequenzen.


Thomas schreibt:
16.07.2010 13:50

Wenn schon eine Überschrift in englisch, dann doch bitte richtig. Warum sollte sich jemand für Annehmlichkeiten entschuldigen? Try with inconveniences.


Hans schreibt:
16.07.2010 14:47

Hallo Leute. Der englische Satz ist vollkommen richtig zitiert, nur der tiefere Witz wurde anscheinend von vielen hier nicht verstanden. Aufgrund mangelnder englischer Sprachfertigkeiten wird von der Bahn des öfteren fälschlich durchgesagt we appologize for any convenience. Klar meinen sie damit inconvenience, sie sagen es aber oft falsch. Nur übersetzt wurde er hier leider nicht richtig. We appologize for any convenience heißt sinngemäß soviel wie: wir entschuldigen uns für jede Annehmlichkeit, die wir bereitet haben. Das ist auch das lustige daran. Generell muss man sagen: Wenn jemand kein Englisch kann, sollte er es auch im Zug nicht durchsagen. Mehr als zur Belustigung derer, die der englischen Sprache mächtig sind, trägt es nämlich aktuell auch nicht bei.


JgMy schreibt:
16.07.2010 14:54

@ Badalians und Thomas. Ich glaube, ihr habt den Witz nicht verstanden. Hinweis: Das Zitat ist richtig. Die Aussage wurde fehlerfrei widergegeben. @Norbert Also ist BP quasi gezwungen worden, in 5.000 Fuss Tiefe zu bohren. Na und? Auch wenn ich nicht bohren kann, wo ich möchte, habe ich als Unternehmen dafür Sorge zu tragen, dass alle dort notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Und keiner tut so, als ob es einfach wäre, den Schaden zu beheben. Man regt sich nur darüber auf, dass es einfach gewesen wäre, den Schaden gar nicht erst entstehen zu lassen, wenn BP die o.g. Verantwortung ernst genommen hätte. Und man regt sich darüber auf, dass BP nun über die Schwierigkeiten lamentiert, den von ihnen fahrlässig verursachten Dreck wieder wegzuräumen. und ganz nebenbei: Auch BP bohrt hauptsächlich dort, wo sie Öl vermuten.


Holger Hillebrand schreibt:
16.07.2010 15:56

Hallo, ich finde es leider unpassend, BP und die Bahn gemeinsam in einer Kolumne abzuhandeln, denn was im Golf passiert ist, ist doch zweifellos eine tieftraurige Tragödie. Die Klimaanlagen der Bahn sind sicher für die betroffenen Fahrgäste alles andere als witzig, aber hier scheint es probat, auf das Niveau des Bahnvorstandes mit einem Zwinkern einzugehen. Wir wissen seit gestern, das die Klimaanlagen gemäss der technischen Spezifikation korrekt arbeiten, also bis 32Grad. Was wir noch nicht wissen ist, ob die behördliche Betriebszulassung für den Zug insgesamt auch an eine Maximaltemperatur gebunden ist. Ich vermute, nein, denn sonst würde das wohl entsprechend von der Bahn beachtet, diese wohlwollende Annahme sei gestattet. Bleibt dann die Frage, inwieweit man eine Fürsorgepflicht des Betreibers erwarten darf ähnlich dem vorschriftlich geregelten Hitzefrei an einer Schule, die Züge vorsorglich ab einer bestimmten Temperatur stillzulegen, denn die Bahn weiss ja offensichtlich um die besagte Limitierung des einwandfreien technischen Betriebs der Anlage. An dieser Stelle ergibt sich daher der Verdacht einer fahrlässigen oder grob fahrlässigen Handlung. Der Verweis des Bahnvorstands auf die Klimaerwärmung als angeblich Hauptschuldigen hilft da so oder so wenig und wirkt belustigend. Genauso gut könnte man dann die Klimaerwärmung dafür verantwortlich machen, dass unsere Kinder nichts mehr lernen, weil es zukünftig jedes Jahr drei Monate fürsorglich hitzefrei gibt. Insgesamt erscheint dieser Vorfall ermutigend für einen jeden, sich mal eben so als Vorstand bei einem deutschen Bundesunternnehmen bewerben zu können, denn solche Aussagen erforden zweifelsohne allenfalls eine Grundmass an Intellekt. Sonniges Wochenende ! Holger Hillebrand


hansi schreibt:
16.07.2010 17:58

DANKE DANKE DANKE...man fühlt sie ja quasi schon ausgegrentzt wenn man mal drauf hinweist anstatt dich zu entschuldigen, machs doch besser*...nee, heutzutage scheint der spruch zu gelten *ich mache irgendwas, wenns nicht hinhaut sag ich sorry...aber drüber nachdenken, warum ich was falsch gemacht habe, scheint aus der mode gekommen zu sein* vielen Dank für den Bericht ps:da beschwerte sich einer wegen dem Englischsatz..macht nix..nächstes mal schreiben wir alles in deutsch : ..da fällt mir was auf ...früher hiess der CHEF CHEF in der firma, der war für alles verantwortlich..heute heisst er MASTER SUPERVISOR oder sonstwie...ne bei dem namen, kann man dem ja keine Verantwortung zuschieben...der verwaltet ja nur...erinnert mich daran das hier um die ecke ein CHEF auffn deckel gekriegt hat, weil er eine kleinigkeit nicht richtig gemacht hatte wert5euro, die ölpest lol..da geht um soviel geld..das kratzt da keinen......wäre so ein unglück den saudis passiert..hmmmmmm wie länge hätte das loch stopfen gedauert?? 12std? einen tag?


Roger schreibt:
17.07.2010 11:05

Hallo, Alle Wetter - die Bahn. Dies war die Werbung vor 15 Jahren und vor 10 Jahren: Fliegen auf Höhe null. Tja, da sind 32 grd. im Schatten schon mal ein Ärgernis. Diese Superflugzeuge, also der ICE sind für so hohe Temperaturen einfach nicht ausgelegt, das weiss man doch, oder? Man sollte mehr Verständnis für Bahn und Politiker haben. Und die vergangenen Probleme mit gebrochenen Rädern und Zugentgleisungen haben Politiker und das Wahlvolk auch überlebt. Die Medien übertreiben immer. Außerdem kann alles gar nicht so schlimm gewesen sein. Nur eine Schwangere wollte die Scheiben im ICE einschlagen. Übrigens, in Frankreich gibt es den TGV. Der funktioniert und fährt zudem noch schneller. Aber die Franzosen haben auch mehr Erfahrung mit Revolutionen...


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