Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 29. März 2016
  • Internet

    200 Millionen Videos über Persicope gestreamt

    Über Twitters Live-Streaming-App Periscope wurden im ersten Jahr 200 Millionen Videos gesendet. Das teilte der Kurznachrichtendienst am Dienstag anlässlich des ersten Geburtstags von Perioscope am vergangenen Samstag mit. Periscope ermöglicht per iOS und Android Videoübertragungen in Echtzeit. Die Zahl der aktuellen Nutzer wollte Twitter nicht kommunizieren. Im August 2015 war die Marke von 10 Millionen Konten überschritten worden. Der Livestreaming-Mark ist derzeit hart umkämpft. Neben Periscope gehören Facebook Live und Meerkat zu den großen Anbietern. Google soll aktuell die App "Youtube Connect" entwickeln. Twitter hatte Periscope Anfang letzten Jahres übernommen. Medienberichten zufolge kostete der Deal rund 100 Millionen Dollar. Die App ging dann am 26. März 2015 an den Start.

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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