Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Unternehmen

    AB InBev tätigt neue Anleihen

    Der weltgrößte Brauereikonzern AB InBev hat mit neuen Anleihen nach eigenen Angaben 46 Milliarden US-Dollar eingesammelt, um noch weiter wachsen zu können. Die Anleihen von AB InBev dienen mit zur Übernahme des britischen Konkurrenten SABMiller. Insgesamt werden die Kosten für die Elefantenhochzeit auf über 117 Milliarden Dollar geschätzt. Die Wertpapiere haben eine Laufzeit zwischen drei und 30 Jahren und werden mit bis zu 4,9 Prozent verzinst, wie der im belgischen Leuven beheimatete Konzern mitteilte. Nach einer Quelle aus der Bankenwelt handelt es sich um die zweitgrößte derartige Finanztransaktion aller Zeiten. (AFP)

    +
  • Samstag, 01. Oktober 2016
  • Unternehmen
    VW einigt sich mit US-Händlern

    Volkswagen kann seinen Streit mit geschädigten US-Vertragshändlern im Abgas-Skandal beilegen - das kommt den Konzern allerdings teuer zu stehen. Der bereits im August im Grundsatz ausgehandelte Vergleich über bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) sei beim US-Gericht in San Francisco eingereicht worden, teilte VW über seine US-Tochter Volkswagen Group of America mit. Der Kompromiss muss noch vom zuständigen Richter Charles Breyer genehmigt werden. Dessen nächste Anhörung steht am 18. Oktober an.

    Bei zahlreichen weiteren US-Zivilklagen, die Hunderte geschädigte Dieselbesitzer sowie US-Behörden und Staatsanwälte eingereicht hatten, hatte VW bereits einen Vergleich über bis zu 15,3 Milliarden Dollar ausgehandelt. Auch diese Einigung muss noch von Richter Breyer abgesegnet werden. Der Autokonzern hatte im September 2015 nach Vorwürfen des US-Umweltamts EPA eingeräumt, Hunderttausende Dieselwagen in den USA mit Betrugs-Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet zu haben. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen