Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Unternehmen

    AB InBev tätigt neue Anleihen

    Der weltgrößte Brauereikonzern AB InBev hat mit neuen Anleihen nach eigenen Angaben 46 Milliarden US-Dollar eingesammelt, um noch weiter wachsen zu können. Die Anleihen von AB InBev dienen mit zur Übernahme des britischen Konkurrenten SABMiller. Insgesamt werden die Kosten für die Elefantenhochzeit auf über 117 Milliarden Dollar geschätzt. Die Wertpapiere haben eine Laufzeit zwischen drei und 30 Jahren und werden mit bis zu 4,9 Prozent verzinst, wie der im belgischen Leuven beheimatete Konzern mitteilte. Nach einer Quelle aus der Bankenwelt handelt es sich um die zweitgrößte derartige Finanztransaktion aller Zeiten. (AFP)

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  • Donnerstag, 27. Juli 2017
  • Unternehmen
    Adidas setzt sich höhere Ziele

    Der Sportartikel-Hersteller Adidas bleibt in Topform. Der Konzern meldete besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen und hob zugleich seinen Ausblick für das Gesamtjahr an. 2017 dürfte der Umsatz - bereinigt um Währungseffekte - nun um 17 Prozent bis 19 Prozent zulegen, teilte der Nike-Konkurrent mit. Bislang wurde ein Plus zwischen 12 und 14 Prozent angepeilt. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft soll um 26 bis 28 Prozent steigen und könnte bestenfalls 1,390 Milliarden Euro erreichen. Hier hatte Adidas bislang maximal mit 1,225 Milliarden Euro gerechnet. Die im Dax notierte Aktie zog um knapp zwei Prozent an. Die komplette Sportartikelindustrie ist derzeit im Aufwind. Nike hatte zuletzt starke Zahlen vorgelegt, auch bei Puma läuft es nach Jahren des Umbaus wieder rund. Das ebenfalls in Franken beheimatete Unternehmen hatte vor kurzem seine Jahresprognose angehoben. (dpa)

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  • Unternehmen
    Kartellamt: Europcar darf Konkurrent Buchbinder übernehmen

    Europas größter Autovermieter Europcar kann den deutschen Autovermieter Buchbinder übernehmen. Das Bundeskartellamt gab den Zusammenschluss frei. Mit der Fusion rückt der französische Europcar-Konzern dem deutschen Marktführer Sixt dicht auf die Pelle. Der Regensburger Anbieter Buchbinder ist nach Umsatz der fünftgrößte Autovermieter Deutschlands. Er hat eine Flotte von rund 20.000 Fahrzeugen und bleibt als eigenständige Marke erhalten, wie eine Sprecherin sagte. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt. Kartellamtspräsident Andreas Mundt erklärte, der deutsche Markt für Autovermietung sei mit einigen großen und vielen kleinen Anbietern sehr vielfältig. "Auf keinem der abgegrenzten Märkte kommt es zu der Entstehung einer marktbeherrschenden Stellung." Marktführer Sixt setzte in Deutschland im vergangenen Jahr 823 Millionen Euro um, Europcar kam in Deutschland auf mehr als 500 Millionen, Buchbinder im In- und Ausland auf insgesamt 200 Millionen Euro. Europcar-Vorstandschefin Caroline Parot hatte bei der Vereinbarung der Fusion erklärt, mit Buchbinder werde ihr Konzern sein Niedrigpreis- sowie Lastwagen-Geschäft steigern. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Samsung erzielt operativen Gewinn auf Rekordniveau

    Dank der starken Nachfrage nach Speicherchips hat der Technologie-Riese Samsung im zweiten Quartal 2017 einen operativen Gewinn in Rekordhöhe erzielt. Er stieg im Jahresvergleich um 72,7 Prozent auf etwa 14,1 Billionen Won (11,1 Milliarden Euro), wie der südkoreanische Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz liege im selben Zeitraum bei voraussichtlich 61 Billionen Won. Auch das zweite Halbjahr werde stark werden, prognostizierte das Unternehmen. Zuletzt hatte Samsung einige Herausforderungen wie das Debakel mit brennenden Akkus bei dem Vorzeige-Smartphone Galaxy Note 7 im Herbst zu überstehen. (dpa)

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