Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 05. Februar 2015
  • Unternehmen

    ABB gibt mageren Ausblick

    Der Schweizer Elektrokonzern ABB hat angesichts des niedrigen Ölpreises und wachsender Konjunktursorgen wenig Hoffnung für das laufende Jahr. "Unsere Prognose, wonach es zunehmende Unsicherheiten gibt, gilt nach wie vor. Wir sehen, dass die Risiken zunehmen", sagte Vorstandschef Ulrich Spiesshofer bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Seine mittelfristige Prognose bekräftigte ABB: Bis 2020 soll der Gewinn je Aktie um bis zu 15 Prozent steigen und der Umsatz um durchschnittlich vier bis sieben Prozent zulegen. Einen konkreten Ausblick für 2015 gab Spiesshofer indes nicht. Bereits im abgelaufenen Jahr hatte ABB wegen einer schwächeren Auftragslage weniger eingenommen. Der Umsatz schrumpfte 2014 um fünf Prozent auf 39,8 Milliarden Dollar. Der Konzerngewinn ging um sieben Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Dollar zurück. Dennoch schraubt ABB die Dividende in die Höhe, zum sechsten Mal in Folge. Die Ausschüttung solle um zwei Rappen auf 0,72 Franken je Anteilsschein steigen. (rts)

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  • Dienstag, 21. Februar 2017
  • Quartalszahlen
    HSBC-Gewinn fällt 2016 überraschend stark

    Der Finanzkonzern HSBC bekommt das schwächere Wirtschaftswachstum auf seinen wichtigen Märkten Großbritannien und Hongkong zu spüren. Der Gewinn fiel im vergangenen Jahr überraschend deutlich um 62 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar, wie die Bank mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem mehr als doppelt so hohen Überschuss (vor Steuern) gerechnet. HSBC nahm auch Abschreibungen auf den Wert des Privatbankengeschäftes in Europa vor, die mit 3,2 Milliarden Dollar zubuche schlugen. Außerdem wirkte sich der Verkauf der brasilianischen Tochter aus. (rts)

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