Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 09. Oktober 2014
  • Personalie

    AMD bekommt eine Chefin

    Wechsel an der Spitze des US-Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD): Der Operative Vorstand Lisa Su löst mit sofortiger Wirkung Rory Read als Chef ab, wie der Intel-Konkurrent nach US-Börsenschluss mitteilte. Read wurde 2011 CEO und soll bis Ende des Jahres noch dem Konzern als Berater beistehen. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hieß es zudem, AMD verhandle mit Su noch über Einzelheiten ihres Vertrags. Ihr jährliches Grundgehalt betrage gegenwärtig 650.000 Dollar. AMD leidet seit längerem unter der schleppenden Nachfrage nach PCs. Nachbörslich gaben die AMD-Aktien 2,4 Prozent nach. (rts)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitslosigkeit in der Eurozone fällt

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im Mai auf 10,1 Prozent gesunken. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte und der niedrigste Stand seit Juli 2011, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilte. 16,267 Millionen Menschen waren in den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung zuletzt ohne Job. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten waren 21,084 Millionen Männer und Frauen arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 8,6 Prozent. Die niedrigste Quote meldete Tschechien mit 4,0 Prozent, die höchste Griechenland (24,1 Prozent nach jüngsten Zahlen vom März). (dpa)

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  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

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  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

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