Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    AMD rechnet mit starkem Umsatzrückgang

    Wegen der Konjunkturabkühlung in China erwartet der US-Chiphersteller AMD für das laufende Quartal einen überraschend starken Umsatzrückgang. Die AMD-Aktie brach im nachbörslichen Handel um 7,7 Prozent ein. Die Erlöse dürften im ersten Quartal nach Angaben des Managements um die 14 Prozent unter dem Wert des vorigen Vierteljahres liegen. Damit käme das Unternehmen auf einen Wert, der die Analystenprognose von knapp 900 Millionen Dollar deutlich verfehlt. Die Unternehmensführung verwies auf das eingetrübte Geschäftsumfeld in China. Die Volksrepublik trug 2014 zum Konzernumsatz mehr als 42 Prozent bei. Im vergangenen Quartal verringerte sich der AMD-Verlust auf 102 Millionen Dollar von 364 Millionen vor Jahresfrist. Der Umsatz fiel um 23 Prozent auf 958 Millionen Dollar, übertraf damit aber geringfügig die Expertenschätzungen. AMD liefert Chips für Spielekonsolen und Server. Der Konzern wird von Konkurrenten wie Intel und Nvidia stark unter Druck gesetzt. (rts)

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  • Freitag, 27. Mai 2016
  • Konjunktur
    Französisches Konsumklima hellt sich auf

    Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Mai überraschend besser geworden. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte von 94 auf 98 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist der beste Wert seit Januar, als fast ein Neun-Jahres-Hoch erreicht wurde. Hauptgrund für die Entwicklung: Die Angst vor Arbeitslosigkeit nahm spürbar ab und ist so niedrig wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Ökonomen hatten mit einer Stagnation des Indikators gerechnet. Das Barometer bleibt allerdings trotz des Anstiegs unter dem Durchschnittswert der Jahre 1987 bis 2015 von 100 Zählern. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schwächelt seit Jahren und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. (rts)

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  • Unternehmen
    Axa trennt sich von britischem Lebensversicherungsgeschäft

    Der französische Versicherer Axa stößt sein britisches Lebensversicherungsgeschäft ab. Der Bereich UK Life & Savings werde an die Phoenix-Gruppe verkauft, teilte Axa mit. Der britische Finanzkonzern gilt als Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen. Zuvor hatte sich Europas zweitgrößter Versicherer bereits von seinem auf der Isle of Man ansässigen Anleihegeschäft und der Plattform Elevate getrennt. Die drei Verkäufe sollen insgesamt 832 Millionen Euro einbringen. Der Allianz-Rivale rechnet dennoch mit einem Nettoverlust von 400 Millionen Euro durch diese Verkäufe, die in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Das einst lukrative Leben-Geschäft steht doppelt unter Druck. Die niedrigen Zinsen machen es den Versicherern schwer, die zugesagte Verzinsung zu erwirtschaften. Die verschärfte Regulierung zwingt sie dazu, für langfristige Garantien mehr Kapital zurückzulegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Snapchat wird immer wertvoller

    Der Messaging-Dienst Snapchat hat seinen Wert deutlich erhöht. Das Start-Up-Unternehmen habe in einer Finanzierungsrunde, die sich über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt hat, insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar bei verschiedenen Investoren eingesammelt, sagten Insider. Zu den Investoren gehörten Sequoia Capital, Spark Capital, Meritech Capital Partners und Dragoneer Investment. Die Smartphone-App Snapchat ist damit jetzt an die 18 Milliarden Dollar wert. Alle Investoren hätten in der Finanzierungsrunde Stammaktien von Snapchat zum Preis von 30,72 Dollar das Stück gekauft, hieß es. (DJ)

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