Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    AMD rechnet mit starkem Umsatzrückgang

    Wegen der Konjunkturabkühlung in China erwartet der US-Chiphersteller AMD für das laufende Quartal einen überraschend starken Umsatzrückgang. Die AMD-Aktie brach im nachbörslichen Handel um 7,7 Prozent ein. Die Erlöse dürften im ersten Quartal nach Angaben des Managements um die 14 Prozent unter dem Wert des vorigen Vierteljahres liegen. Damit käme das Unternehmen auf einen Wert, der die Analystenprognose von knapp 900 Millionen Dollar deutlich verfehlt. Die Unternehmensführung verwies auf das eingetrübte Geschäftsumfeld in China. Die Volksrepublik trug 2014 zum Konzernumsatz mehr als 42 Prozent bei. Im vergangenen Quartal verringerte sich der AMD-Verlust auf 102 Millionen Dollar von 364 Millionen vor Jahresfrist. Der Umsatz fiel um 23 Prozent auf 958 Millionen Dollar, übertraf damit aber geringfügig die Expertenschätzungen. AMD liefert Chips für Spielekonsolen und Server. Der Konzern wird von Konkurrenten wie Intel und Nvidia stark unter Druck gesetzt. (rts)

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  • Montag, 23. Oktober 2017
  • Unternehmen
    T-Mobile US steigert Gewinn erneut

    Nach einem weiteren starken Quartal erwartet die Telekom-Tochter T-Mobile US erneut mehr Gewinn. Von Juli bis Ende September verdiente die US-Mobilfunksparte der Bonner dank steten Kundenzustroms unterm Strich 550 Millionen Dollar (468 Mio Euro) und damit die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr rechnet US-Spartenchef John Legere nun mit 10,8 bis 11,0 Milliarden Dollar beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Bisher standen 10,5 bis 10,9 Milliarden Dollar im Plan. Auch bei den rentablen Vertragskunden unter eigenen Marken wird T-Mobile wieder optimistischer. Ihre Anzahl soll 2017 um 3,3 bis 3,6 Millionen steigen - am unteren Ende der Spanne sind das 300 000 mehr als bisher. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 8 Prozent auf gut 10 Milliarden Dollar, das bereinigte operative Ergebnis um 5 Prozent auf 2,82 Milliarden. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg loten derzeit die Manager von T-Mobile US und des Rivalen Sprint eine mögliche Fusion auf dem US-Markt aus. (dpa)

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