Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 16. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Abbvie will Shire nicht mehr

    Der US-Pharmakonzern Abbvie bläst die Übernahme des Konkurrenten Shire ab. Abbvie empfahl seinen Aktionären, den Deal auf der Hauptversammlung zum Scheitern zu bringen. Strategisch mache ein Zusammenführen der beiden Firmen weiterhin Sinn, allerdings sei dieses angesichts der geänderten Steuerregeln in den USA nicht mehr im besten Sinne der Aktionäre, sagte Abbvie-Chef Richard Gonzales. Weil eigentlich bereits eine Kaufvereinbarung getroffen wurde, wollen die Amerikaner den Deal nun über ein Veto der Aktionäre zum Platzen bringen.

    Abbvie hatte ursprünglich vorgehabt, Shire für 51 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Der US-Konzern wollte durch die Verlagerung seines Firmensitzes Steuern sparen. Dieser bislang gängigen Praxis, mittels einer Firmenübernahme im Ausland der Steuerlast in den USA zu entkommen, hatte im September aber der US-Fiskus einen Riegel vorgeschoben. Für Abbvie wird der Deal dadurch uninteressant. Beim Zurücktreten von der bereits geschlossenen Vereinbarung wird der Konzern nun allerdings 1,6 Milliarden Dollar als Entschädigung an Shire überweisen müssen. (dpa)

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  • Montag, 21. August 2017
  • Konjunktur
    Gute Stimmung in Japans Industrie

    In Japan mehren sich die Anzeichen für eine breite wirtschaftliche Erholung. Wie eine Reuters-Umfrage bei großen und mittleren Unternehmen ergab, stieg das Vertrauen in Industriebetrieben im August um einen Punkt auf 27. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren, als die Welt kurz vor der Finanzkrise stand. Im Dienstleistungsbereich nahm der Optimismus dagegen ab: Der Index sank um vier Punkte auf 29, was ein vergleichsweise hoher Wert ist. Der Umfrage zufolge wird allerdings in den kommenden Monaten eine Abkühlung erwartet. Im Frühjahrsquartal war die japanische Wirtschaft überraschend so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen. Gründe waren die größere Konsumfreude der Bürger und Investitionen von Firmen. (rts)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Unternehmen
    Xbox One X in Deutschland vorbestellbar

    Microsofts neues Konsolen-Modell Xbox One X können nun auch Nutzer in Deutschland vorbestellen. Offiziell soll die Spielekonsole ab dem 7. November in den Handel kommen. Die ersten Kunden würden eine limitierte spezielle Edition namens "Project Scorpio" erhalten, sagte Microsoft-Manager Mike Nichols. Der Softwarekonzern tritt mit dem neuen Modell gegen den Rivalen Sony an, der mit mehr als 60 Millionen verkauften Playstation 4 mit Abstand Marktführer ist. Die Xbox One X wird für Nutzer in Deutschland erstmals auf der Gamescom in Köln zu sehen sein, die am kommenden Dienstag offiziell von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet wird. (dpa)

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