Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Unternehmen

    Abgas-Skandal erschüttert VW in Mexiko

    Der Abgasskandal von Volkswagen wirkt sich auf die wichtige Konzerntochter in Mexiko aus. Die Produktion und der Export von VW aus dem lateinamerikanischen Staat seien im Januar binnen Jahresfrist um jeweils mehr als 40 Prozent gesunken, teilte der Branchenverband Amia mit. Das Werk muss bereits seit September beim Export zurückgehende Zahlen verkraften. Damals wurde öffentlich, dass der Wolfsburger Konzern in vielen Dieselautos eine illegale Software einsetzte, um Abgastests zu bestehen. Der Skandal hat das Unternehmen in eine tiefe Krise gestürzt. In Mexiko betreibt VW in Puebla ein Montagewerk, in dem nach Konzernangaben knapp 15.000 Beschäftigte arbeiten. Dort werden etwa der Golf oder der Jetta gebaut. Viele Autos werden in die USA exportiert. (rts)

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  • Samstag, 01. Oktober 2016
  • Unternehmen
    VW einigt sich mit US-Händlern

    Volkswagen kann seinen Streit mit geschädigten US-Vertragshändlern im Abgas-Skandal beilegen - das kommt den Konzern allerdings teuer zu stehen. Der bereits im August im Grundsatz ausgehandelte Vergleich über bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) sei beim US-Gericht in San Francisco eingereicht worden, teilte VW über seine US-Tochter Volkswagen Group of America mit. Der Kompromiss muss noch vom zuständigen Richter Charles Breyer genehmigt werden. Dessen nächste Anhörung steht am 18. Oktober an.

    Bei zahlreichen weiteren US-Zivilklagen, die Hunderte geschädigte Dieselbesitzer sowie US-Behörden und Staatsanwälte eingereicht hatten, hatte VW bereits einen Vergleich über bis zu 15,3 Milliarden Dollar ausgehandelt. Auch diese Einigung muss noch von Richter Breyer abgesegnet werden. Der Autokonzern hatte im September 2015 nach Vorwürfen des US-Umweltamts EPA eingeräumt, Hunderttausende Dieselwagen in den USA mit Betrugs-Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet zu haben. (dpa)

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