Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Abschreibungen auf Italien-Tochter ärgern BNP Paribas

    Die französische Großbank BNP Paribas hat wegen Abschreibungen auf ihre italienische Tochter BNL trotz höherer Einnahmen einen Gewinnrückgang um 52 Prozent im vierten Quartal 2015 ausgewiesen. Die BNP Paribas, nach Vermögenswerten die größte Bank Frankreichs, berichtete einen Nettogewinn von 665 Millionen Euro nach 1,38 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Einnahmen erhöhten sich um 3 Prozent auf 10,45 Milliarden Euro. In den drei Monaten von Anfang Oktober bis Ende Dezember haben die Franzosen 917 Millionen Euro im Zusammenhang mit der italienischen Tochter wertberichtigt, nachdem die Bankenaufsicht die BNP aufgefordert hat, zusätzliches Kapital für die BNL zur Seite zu legen. (DJ)

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  • Freitag, 30. September 2016
  • Konjunktur
    Inflationsrate in Eurozone auf neuem Höchststand

    Die Inflationsrate in der Eurozone ist im September auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren gestiegen. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Schätzung mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise in den 19 Staaten der Währungsunion um 0,4 Prozent und zogen damit doppelt so stark an wie im August. Das letzte Mal wurde dieser Wert nach Eurostat-Angaben im Oktober 2014 erreicht. Am deutlichsten verteuerten sich Dienstleistungen mit 1,2 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren wurden 0,7 Prozent teurer und Industriegüter 0,3 Prozent. Gesunken sind nochmals Energiekosten um drei Prozent. Im August war der Rückgang mit 5,6 Prozent noch deutlich stärker gewesen. (AFP)

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  • Konjunktur
    Arbeitslosenquote in der Eurozone verharrt bei 10,1 Prozent

    Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im August stabil geblieben. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte, verharrte die Arbeitslosenquote auf dem Vormonatsniveau von 10,1 Prozent. Das ist nach wie vor die niedrigste Quote, die seit Juli 2011 im Euroraum verzeichnet wurde. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten eine Quote von 10,1 Prozent prognostiziert. In der gesamten EU-28 betrug die Arbeitslosenquote 8,6 Prozent, ebenfalls der gleiche Wert wie im Vormonat. Nach Schätzungen von Eurostat waren in der Eurozone 16,326 Millionen Menschen und in der gesamten EU 20,973 Millionen Menschen arbeitslos. Bei den Eurostat-Zahlen handelt es sich um saisonbereinigte Daten, die gemäß den Kriterien der International Labour Organization (ILO) ermittelt werden. (DJ)

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  • Unternehmen
    Airbus fusioniert Konzern und Flugzeugsparte

    Der Flugzeugkonzern Airbus legt sein Zivilflugzeuggeschäft mit der Holding zusammen. "Wir sind entschlossen, ein neues Leistungsniveau zu erreichen. Dies gelingt uns unter anderem durch die weitere Verschlankung der Unternehmensstrukturen und die Einführung einer einfacheren, agileren Gesamtorganisation, die sich auszeichnet durch weniger Bürokratie, engere Zusammenarbeit und schnellere Prozesse", erklärte Vorstandschef Tom Enders, der Konzernchef bleibt. Möglicherweise geht der neuerliche Umbau des Konzerns, der den meisten Umsatz mit Passagierjets macht, erneut mit einem Stellenabbau einher. "Die Details der Zusammenlegung und damit verbundene Auswirkungen werden nun auf Konzern-, Divisions- und nationaler Ebene mit den Sozialpartnern diskutiert", hieß es. Bis Anfang 2017 soll die Verschmelzung über die Bühne gehen. Am Geschäft mit Rüstungsgütern und Hubschraubern hält Enders fest. "Die beiden anderen Divisionen, Defence and Space unter Führung von Dirk Hoke und Helicopters, geleitet von Guillaume Faury, bleiben integraler Bestandteil des Konzerns und werden durch die Fusion erheblich von gezielterer Unterstützung im operativen Geschäft sowie reduzierten Kosten profitieren." (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie erholt sich

    Die Industrieproduktion in Japan hat sich im August stärker erholt als erwartet, nachdem sie im Juli leicht gesunken war. Beflügelt wurde das Wachstum von der Nachfrage nach Elektronik, die vor der Vorstellung des iPhone insgesamt gestiegen war. Die Industrieproduktion ist im August auf Monatssicht um 1,5 Prozent gewachsen, wie das Wirtschafts-, Handel- und Industrieministerium mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

    Im ersten Halbjahr hatte die schwache Weltwirtschaft das Geschäftsvertrauen belastet und den Zuwachs bei Unternehmensausgaben und Gehältern gedrosselt. Um die Wirtschaft anzukurbeln kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe ein großes Konjunkturprogramm an. Die Bank of Japan erneuerte im September ihre Verpflichtung zu geldpolitischen Anreizen, bis ihr Inflationsziel erreicht ist. (DJ)

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  • Konjunktur
    Chinas Verarbeitendem Gewerbe zieht leicht an

    Eine private Messlatte für die Stärke von Chinas verarbeitendem Gewerbe hat sich im September leicht nach oben geschoben. Dabei stützten die Konjunkturprogramme der Pekinger Zentralregierung die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für Chinas verarbeitendes Gewerbe verbesserte sich leicht auf auf 50,1 Zähler, wie Caixin Media und die Marktforscher von Markit mitteilten. Damit bleibt der Index schon den dritten Monat in Folge bei oder über dem kritischen Wert von 50,0 Punkten, der die Trennscheide zwischen Expansion und Kontraktion markiert. (DJ)

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