Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Abschreibungen auf Italien-Tochter ärgern BNP Paribas

    Die französische Großbank BNP Paribas hat wegen Abschreibungen auf ihre italienische Tochter BNL trotz höherer Einnahmen einen Gewinnrückgang um 52 Prozent im vierten Quartal 2015 ausgewiesen. Die BNP Paribas, nach Vermögenswerten die größte Bank Frankreichs, berichtete einen Nettogewinn von 665 Millionen Euro nach 1,38 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Einnahmen erhöhten sich um 3 Prozent auf 10,45 Milliarden Euro. In den drei Monaten von Anfang Oktober bis Ende Dezember haben die Franzosen 917 Millionen Euro im Zusammenhang mit der italienischen Tochter wertberichtigt, nachdem die Bankenaufsicht die BNP aufgefordert hat, zusätzliches Kapital für die BNL zur Seite zu legen. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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