Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Januar 2016
  • Unternehmen

    Adecco setzt sich niedrigere Ziele

    Der weltgrößte Personalvermittler Adecco schraubt angesichts der schwächelnden Konjunktur seine Erwartungen zurück. Künftig werde eine Betriebsgewinnmarge (Ebita) von 4,5 bis 5,0 Prozent über den gesamten Konjunkturzyklus angestrebt, teilte der Konzern aus Genf mit. Jahrelang peilte der Rivale von Manpower und Randstad eine Marge von mehr als 5,5 Prozent an, jetzt nennt er eine Bandbreite und macht die Erreichung des gesenkten Ziels von der Konjunkturentwicklung abhängig. In den ersten zwei Monaten des vierten Quartals 2016 sei Adecco organisch um 5,0 Prozent gewachsen. Für 2015 werde ohne einmalige Faktoren eine Ebita-Marge von 5,2 Prozent erwartet. Den Jahresabschluss 2015 will das Unternehmen am 9. März veröffentlichen. Der Weltmarktführer will an seiner Dividendenpolitik festhalten und weiterhin 40 bis 50 Prozent des bereinigten Gewinns ausschütten. 2016 will der Konzern auch durch Zukäufe wachsen. (rts)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Kinnevik halbiert Rocket-Beteiligung

    Der schwedische Großaktionär von Rocket Internet, Kinnevik, will die Hälfte seiner Beteiligung an der Berliner Startup-Schmiede verkaufen. Die Kinnevik AB kündigte an, einen Anteil von 6,6 Prozent an Rocket Internet zu veräußern. Das Unternehmen will rund 10,9 Millionen Aktien veräußern. Der Verkauf wird auf Basis des Schlusskurses der Rocket-Internet-Aktie am Mittwoch ein Volumen von rund 230 Millionen Euro haben. Die Aktie von Rocket Internet verlor im nachbörslichen Handel in Reaktion auf die Ankündigung von Kinnevik neun Prozent an Wert. (DJ)

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  • Konjunktur
    US-Eigenheimverkäufe steigen stärker als erwartet

    Die Eigenheimverkäufe in den USA sind im Januar annualisiert auf 5,69 Millionen gestiegen und damit deutlich stärker als die erwarteten 5,55 Millionen. Damit konnte der Vormonatsrückgang mehr als wettgemacht werden, sagt die Helaba. Zudem sei das Niveau sehr hoch. Die Anzahl der Monate, die bei gleichbleibender Verkaufstätigkeit verstreichen würden, bis alle angebotenen Häuser veräußert seien, sei mit unverändert 3,6 Monaten sehr gering. "Insgesamt bestätigen die Zahlen das Wachstumsszenario und die Fed-Zinserwartungen werden nicht kleiner." (DJ)

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  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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