Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. September 2014
  • Unternehmen

    Adecco steigert Umsatz

    Der weltgrößte Personaldienstleister Adecco sieht sich auf gutem Weg, seine Ziele zu erreichen. Die Umsätze stiegen im Juli und August um fünf Prozent, wie das Schweizer Unternehmen mitteilte. Die saisonale Beschleunigung im September sei etwas langsamer als üblich. Davon seien vor allem Deutschland und Frankreich betroffen. In Nordamerika laufe das Geschäft gut. Trotz der leichten Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds rechnet Adecco mit einer Beschleunigung im nächsten Jahr. "Wir sind überzeugt, dass wir das Ebit-Margenziel von 5,5 Prozent in 2015 erreichen werden", hieß es weiter. Im zweiten Quartal war der Umsatz insgesamt um ein Prozent auf 4,988 Milliarden Euro gestiegen. Der Reingewinn war mit 145 Millionen Euro um 15 Prozent höher. (rts)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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