Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Dezember 2014
  • Software

    Adobe übernimmt Fotolia

    Der US-Softwarespezialist Adobe bleibt beim Konzernumbau auf Kurs und will sich mit einem Zukauf verstärken. Der Anbieter von Profi-Programmen für Layout und Grafik schluckt für 800 Millionen Dollar (646 Mio Euro) Fotolia, einen Onlinedienst für lizenzfreie Fotos, Grafiken und Videos. Das teilte Adobe anlässlich der Vorlage des Zwischenberichts mit den Zahlen für das vierte Geschäftsquartal mit. Von September bis November stieg der Umsatz zum Vorjahr um drei Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar und der Netto-Gewinn von 65,3 auf 73,3 Millionen Dollar. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Die Aktie legte nachbörslich um 5 Prozent zu. Adobe kommt voran beim Wandel vom Software-Anbieter ("Photoshop", "Acrobat") zum Internetkonzern mit Abo-Geschäftsmodell. 664.000 Kunden für die Cloud-Dienste kamen in den letzten drei Monaten hinzu. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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