Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. März 2015
  • Unternehmen

    Adobe verdient mehr

    Der Software-Konzern Adobe verdient besser als erwartet - trotzdem reagieren Anleger enttäuscht. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Februar stieg der Gewinn zum Vorjahr unter dem Strich von 47 auf 85 Miio. Dollar (80 Mio. Euro). Das Unternehmen meldete am Dienstag zudem einen deutlichen Umsatzanstieg auf 1,1 Mird. Dollar. Obwohl die Ergebnisse über den Erwartungen der Wall Street lagen, geriet die Aktie nachbörslich kräftig unter Druck und büßte zeitweise um über vier Prozent ein. Adobe will sich vom Software-Anbieter ("Photoshop", "Acrobat") zum Internetkonzern mit Abo-Geschäftsmodell wandeln. Bei den Cloud-Diensten hatten Analysten zuletzt aber mit noch stärkerem Kundenwachstum gerechnet. (dpa)

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  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • Unternehmen
    Deutsche Börse enttäuscht

    Die Ruhe an den Finanzmärkten macht der Deutschen Börse zu schaffen. Zwar legte der Frankfurter Börsenbetreiber im zweiten Quartal dank seiner Abwicklungs- und Verwahrtochter Clearstream und gestiegener Handelsvolumina in bestimmten Sparten noch leicht zu. Die Ziele im Gesamtjahr sind nun jedoch schwieriger zu erreichen. Die Geschäftsentwicklung habe insgesamt leicht unter den Erwartungen gelegen, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. Effekte aus dem ersten Halbjahr hätten nicht vollständig ausgeglichen werden können. Nach den politischen Wirren um das Brexit-Referendum und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war in den vergangenen Monaten relative Ruhe am Finanzmarkt eingekehrt. Das hatte sich bereits in den Geschäftsergebnissen der großen US-Banken niedergeschlagen. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Michelin verdient mehr

    Der Reifenhersteller Michelin hat im ersten Halbjahr von einem soliden Wachstum und höheren Verkaufspreisen profitiert. Umsatz und Gewinn legten in den sechs Monaten zu. Das Wachstum der Absatzmenge verlangsamte sich allerdings im zweiten Quartal, nachdem sich die Kunden in Erwartung höherer Preise im ersten Quartal mit Reifen eingedeckt hatten.
    Das Absatzplus betrug im ersten Halbjahr 4,1 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 11,06 von 10,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis blieb stabil bei rund 1,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um 12 Prozent auf 863 Millionen Euro zu. Der freie Cashflow lag planmäßig bei minus 305 Millionen Euro. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte die Cie Generale des Etablissements Michelin SCA. 2017 rechnet der Konzern mit einem Absatzplus auf Marktniveau, einem höheren bereinigten operativen Gewinn als im Vorjahr und einem freien Cashflow von mehr als 900 Millionen Euro. Der Aufwärtstrend der Nachfrage aus der Nutzfahrzeugindustrie dürfte sich nach Einschätzung von Michelin fortsetzen. Im Pkw-Bereich dürfte sich das Wachstumstempo etwas verlangsamen. Die höheren Rohstoffkosten, die dieses Jahr mit voraussichtlich 800 Millionen Euro zu Buche schlagen, will der Konzern durch ein flexibles Preismanagement ausgleichen. (DJ)

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