Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. März 2015
  • Unternehmen

    Adobe verdient mehr

    Der Software-Konzern Adobe verdient besser als erwartet - trotzdem reagieren Anleger enttäuscht. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Februar stieg der Gewinn zum Vorjahr unter dem Strich von 47 auf 85 Miio. Dollar (80 Mio. Euro). Das Unternehmen meldete am Dienstag zudem einen deutlichen Umsatzanstieg auf 1,1 Mird. Dollar. Obwohl die Ergebnisse über den Erwartungen der Wall Street lagen, geriet die Aktie nachbörslich kräftig unter Druck und büßte zeitweise um über vier Prozent ein. Adobe will sich vom Software-Anbieter ("Photoshop", "Acrobat") zum Internetkonzern mit Abo-Geschäftsmodell wandeln. Bei den Cloud-Diensten hatten Analysten zuletzt aber mit noch stärkerem Kundenwachstum gerechnet. (dpa)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Konjunktur
    IfW gehört wieder zum Gutachterkreis

    Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) darf nach gut drei Jahren Pause wieder an den Herbst- und Frühjahrsgutachten der Bundesregierung mitarbeiten. Man sei für vier Jahre in den Gutachterkreis berufen worden, erklärte IfW-Präsident Dennis Snower in Berlin. Damit besteht der Gutachterkreis aus fünf Instituten. Neben dem IfW sind dies das DIW Berlin, das Ifo-Institut, das IWH sowie das RWI. Sie erstellen zwei Mal im Jahr die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose. Die Aufgabe wird seit einiger Zeit vom Bundeswirtschaftsministerium europaweit im Wettbewerb ausgeschrieben. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Fußball-EM lässt Puma jubeln

    Dank der Fußball-EM in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der SDax-Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet. "Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt", sagte Konzernchef Björn Gulden in Herzogenaurach. Die zweifarbigen Puma-Schuhe trug etwa der EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann aus Frankreich. (dpa)

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  • Unternehmen
    VW verkauft wieder mehr Autos

    Volkswagen hat den Absatz im Juni trotz des Abgasskandals gesteigert. Im vergangenen Monat legten die weltweiten Auslieferungen der Marke VW um 4,7 Prozent auf 492.800 Fahrzeuge zu, wie die Wolfsburger mitteilten. Dies war das erste Plus seit Januar. Grund für den Zuwachs im Juni war vor allem ein starkes Absatzplus von fast einem Viertel in China. In den USA, wo im vergangenen September die Abgasmanipulation aufgeflogen war, sackten die Verkaufszahlen dagegen um ein Fünftel ab. In Europa war der Absatz stabil. Seit Jahresbeginn schrumpften die Auslieferungen der Marke VW um 0,7 Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge. Der Gesamtkonzern steigerte die Auslieferungen im Juni um 5,1 Prozent auf 883.400 Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn kletterten die Verkaufszahlen damit um 1,5 Prozent auf 5,1 Millionen Fahrzeuge. Am kräftigsten steigerte die Oberklassetochter Audi ihren Absatz (plus 7,4 Prozent). (rts)

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  • Unternehmen
    Richter verknackt Solarworld zu Millionenstrafe

    Der Bonner Solarkonzern Solarworld soll knapp 800 Millionen Dollar (etwa 727 Millionen Euro) an den US-Siliziumlieferanten Hemlock zahlen. Das habe in erster Instanz das zuständige Gericht in Michigan entschieden, teilte Solarworld mit. Solarworld werde Rechtsmittel einlegen. Konzernchef Frank Asbeck bekräftigte, er sehe für Hemlock in Deutschland keine Durchsetzungsmöglichkeit ihrer Forderung. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung um nicht abgenommenes Silizium. Im Geschäftsbericht warnt Solarworld, dass eine Verurteilung auf Zahlung der geforderten Summe das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würde. (rts)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. Zugleich wurde bekannt, dass China Southern Airlines bei Boeing sechs Flugzeuge des Typs 787-9 bestellt. Die Order habe gemessen am Listenpreis ein Volumen von 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Maschinen sollen im Zeitraum 2016 bis 2018 an die Fluglinie ausgeliefert werden, teilte die China Southern Airlines Co mit. (DJ)

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