Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 21. April 2015
  • Luftfahrt

    Air Berlin verlässt Verband AEA

    Der europäische Fluggesellschaftsverband Association of European Airlines (AEA) verliert ein weiteres Mitglied. Nach IAG, der Muttergesellschaft von British Airways und Iberia, verlässt auch Air Berlin den Verband im Streit um den Umgang mit konkurrierenden Airlines aus dem Nahen Osten. Wie IAG kritisieren auch die Deutschen die protektionistische Luftverkehrspolitik in Europa und plädiert stattdessen für die Liberalisierung zwischenstaatlicher Abkommen, was aus Sicht der deutschen Airline eine weitere Konsolidierung der Branche sowie neue Geschäftsmodelle fördern würde. Der AEA lasse sich dagegen von Fluggesellschaften treiben, "die eine neue Mauer um Europa bauen wollen", so Air Berlin. Zahlreiche europäische Airlines sind mit den schnell expandierenden Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten wie Emirates, Etihad und Qatar aneinandergeraten. Sie kritisieren deren Wachstumstempo und Methoden. Air France-KLM und Lufthansa, die Teile ihres Asien-Verkehrs an die staatlichen Golf-Airlines verloren haben, fordern von nationalen Regierungen und der EU, deren Wachstum einzugrenzen. Sie begründen ihr Anliegen mit dem Vorwurf, dass die Gesellschaften aus dem Nahen Osten unfaire staatliche Unterstützung genießen. (DJ)

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  • Montag, 23. Januar 2017
  • Konjunktur
    Bessere Kauflaune im Euroraum

    Das Konsumklima in der Eurozone hat sich im Januar leicht verbessert. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg um 0,2 Punkte auf minus 4,9 Zähler, wie die EU-Kommission mitteilte. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet. Die gute Lage am Arbeitsmarkt stabilisiert derzeit die Kauflaune. In vielen Ländern der Währungsunion ist der private Konsum deshalb die größte Konjunkturstütze, zumal sich die Unternehmen angesichts der schwachen Weltwirtschaft mit Investitionen zurückhalten. Die anziehende Inflation dürfte die Kaufkraft der Verbraucher allerdings zunehmend schmälern. (rts)

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  • Quartalszahlen
    McDonald's übertrifft Erwartungen

    Der Fast-Food-Riese McDonald's hat zum Jahresende Abstriche bei Gewinn und Umsatz machen müssen. Dennoch liefen die Geschäfte besser als von Experten erwartet. Im vierten Quartal sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um rund ein Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen mitteilte. Die Erlöse gingen um fünf Prozent auf 6,0 Milliarden Dollar zurück. Ein Grund für den Umsatzschwund ist, dass der Konzern seine Filialen zunehmend nicht mehr selbst betreibt, sondern Franchise-Nehmern überlässt. Mit dieser Strategie nimmt McDonald's Einbußen bei den Erlösen in Kauf, spart dafür aber Kosten und profitiert von Lizenzgebühren. Außerdem litt der Umsatz unter dem starken Dollar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung verringert. (dpa)

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