Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. Februar 2016
  • Jahresbilanz

    Air Liquide erfüllt die Prognose

    Der Industriegasehersteller Air Liquide hat dank der Erfolge in den Geschäftsbereichen Gesundheit und Elektronik 2015 Umsatz, Margen und Gewinn gesteigert. Auch im laufenden Jahr soll es weiter bergauf gehen, wie der Linde-Rivale aus Frankreich zur Zahlenvorlage mitteilte. 2015 schloss Air Liquide mit einem Nettogewinn von 1,76 Milliarden Euro ab nach 1,67 Milliarden im Vorjahr. Damit wurde die eigene Vorgabe erfüllt. Im Oktober hatte Air Liquide für das Gesamtjahr 2015 einen Nettogewinn über dem Vorjahreswert vorhergesagt. Analysten hatten mit rund 1,78 Milliarden Euro etwas mehr erwartet. Der Umsatz stieg stärker als das Ergebnis und zwar um 6,7 Prozent auf 16,38 Milliarden Euro und erfüllte damit in etwa die Konsensschätzung von rund 16,4 Milliarden Euro. Die operative Marge legte 50 Basispunkte auf 17,6 Prozent zu. Die Aktionäre will der Konzern mit einer um 2 Prozent höheren Dividende von 2,60 Euro je Anteil am Gewinn teilhaben lassen. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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