Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Unternehmen

    Airbus weiter im Gespräch mit Polen

    Airbus hat einen Pressebericht dementiert, wonach die neue polnische Regierung Pläne für einen drei Milliarden US-Dollar schweren Hubschrauber-Auftrag zurückgezogen hat. Die jüngsten Medienkommentare hätten Spekulationen und Gerüchte ausgelöst, die zu falschen Schlussfolgerungen geführt hätten, erklärte die Konzerntochter Airbus Helicopters. Wahr sei vielmehr, dass die Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium andauerten und das Unternehmen zur Unterstützung seiner polnischen Partner bereit sei. Auch aus dem französischen Verteidigungsministerium verlautete, dass der Bericht falsch sei. Die Zeitung "Rzeczpospolita" hatte zuvor unter Berufung auf namentlich ungenannte Vertreter des polnischen Verteidigungsministeriums berichtet, dass sich die Regierung in Warschau gegen den Kauf entschieden habe. (rts)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Unternehmen
    SAP zahlt höhere Dividende

    Europas größter Softwarekonzern SAP erhöht die Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlügen eine Ausschüttung von 1,25 Euro je Aktie vor, zehn Cent mehr als im Vorjahr, teilte SAP mit. Insgesamt würden damit 1,5 Milliarden Euro an die Aktionäre gezahlt, 41 Prozent des Nettogewinns. "Uns ist wichtig, dass unsere Aktionäre am Erfolg des Jahres 2016 teilhaben", sagte Finanzvorstand Luka Mucic. SAP bekräftigte, auch künftig mehr als 35 Prozent des Ergebnisses nach Steuern als Dividende zahlen zu wollen. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Onlineportale beflügeln ProSiebenSat.1

    ProSiebenSat.1 hat dank florierender Internetportale Umsatz und Betriebsgewinn im vergangenen Jahr etwas stärker gesteigert als erwartet. Die Erlöse kletterten um 17 Prozent auf 3,80 Milliarden Euro, wie der Fernsehkonzern mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit 3,78 Milliarden Euro gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um zehn Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Branchenexperten hatten 1,01 Milliarden Euro veranschlagt. Wachstumstreiber waren Online-Geschäfte mit Flugreisen und Preisvergleichen. Die Fernsehsparte legte leicht zu. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Swiss Re lässt Federn

    Hohe Schadenzahlungen haben den Gewinn des Schweizer Rückversicherers Swiss Re im vergangenen Jahr geschmälert. Der Gewinn sank um 22,6 Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern aus Zürich mitteilte. Die Aktionäre sollen trotzdem 4,85 Franken Dividende je Aktie und damit 0,25 Franken mehr als vergangenes Jahr erhalten. Zudem will Swiss Re erneut ein Aktienrückkaufprogramm auflegen und so bis zu eine Milliarde Franken an die Aktionäre zurückzahlen. Die Nummer zwei der Branche hinter Münchener Rück hinkte den Erwartungen der Analysten hinterher, die im Schnitt 3,7 Milliarden Dollar Gewinn prognostiziert hatten. (rts)

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