Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Unternehmen

    Airbus weiter im Gespräch mit Polen

    Airbus hat einen Pressebericht dementiert, wonach die neue polnische Regierung Pläne für einen drei Milliarden US-Dollar schweren Hubschrauber-Auftrag zurückgezogen hat. Die jüngsten Medienkommentare hätten Spekulationen und Gerüchte ausgelöst, die zu falschen Schlussfolgerungen geführt hätten, erklärte die Konzerntochter Airbus Helicopters. Wahr sei vielmehr, dass die Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium andauerten und das Unternehmen zur Unterstützung seiner polnischen Partner bereit sei. Auch aus dem französischen Verteidigungsministerium verlautete, dass der Bericht falsch sei. Die Zeitung "Rzeczpospolita" hatte zuvor unter Berufung auf namentlich ungenannte Vertreter des polnischen Verteidigungsministeriums berichtet, dass sich die Regierung in Warschau gegen den Kauf entschieden habe. (rts)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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