Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 08. Oktober 2014
  • Luftfahrt

    Airbus will Dassault-Aktien verkaufen

    Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus bereitet offenbar den Ausstieg bei dem französischen Flugzeugbauer Dassault Aviation vor. Airbus erwäge, zunächst zehn Prozent der Beteiligung an Investoren zu verkaufen, sagte ein Unternehmenssprecher. Airbus ist derzeit mit rund 46 Prozent an den Franzosen beteiligt. Weitere zehn Prozent könnte Dassault von Airbus im Rahmen eines Aktienrückkaufs erwerben. Dassault ist Hersteller des Kampfjets "Rafale" und liefert damit eines der wichtigsten Konkurrenzmodelle des Eurofighters "Typhoon". Dassault ist gegenwärtig an der Pariser Börse knapp zehn Milliarden Euro wert. Airbus würde mit den zwei Transaktionen etwa rund zwei Milliarden Euro einnehmen. (rts)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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