Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 08. Oktober 2014
  • Luftfahrt

    Airbus will Dassault-Aktien verkaufen

    Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus bereitet offenbar den Ausstieg bei dem französischen Flugzeugbauer Dassault Aviation vor. Airbus erwäge, zunächst zehn Prozent der Beteiligung an Investoren zu verkaufen, sagte ein Unternehmenssprecher. Airbus ist derzeit mit rund 46 Prozent an den Franzosen beteiligt. Weitere zehn Prozent könnte Dassault von Airbus im Rahmen eines Aktienrückkaufs erwerben. Dassault ist Hersteller des Kampfjets "Rafale" und liefert damit eines der wichtigsten Konkurrenzmodelle des Eurofighters "Typhoon". Dassault ist gegenwärtig an der Pariser Börse knapp zehn Milliarden Euro wert. Airbus würde mit den zwei Transaktionen etwa rund zwei Milliarden Euro einnehmen. (rts)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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