Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    Airlines gründen neue Lobby

    Mehrere europäische Fluggesellschaften wollen in einem neuen Verband gemeinsam ihre Interessen vertreten. Die Lufthansa-Gruppe, Air France-KLM, die International Airlines Group (unter anderem British Airways), Easyjet und Ryanair gründeten am Mittwoch in Amsterdam den Verband Airlines 4 Europe (A4E). Der Zusammenschluss soll sich gegenüber EU-Institutionen, internationalen Organisationen und nationalen Regierungen für die Belange der Airlines stark machen. Der Verband begrüßte die neue Luftfahrtstrategie zur Stärkung der heimischen Fluggesellschaften, die die EU-Kommission im Dezember vorgestellt hatte. Allerdings müsse die Politik rasch handeln, um hohe Flughafengebühren zu drücken und die Steuerlast zu mindern. Nach einer von A4E vorgestellten Studie sind die Gebühren an 21 der größten europäischen Flughäfen seit 2005 um 80 Prozent gestiegen. A4E will diese Themen am Donnerstag auch mit Politikern in Amsterdam diskutieren. (dpa)

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  • Freitag, 26. August 2016
  • Luftverkehr
    Mehr Starts von deutschen Flughäfen

    Von deutschen Flughäfen sind im ersten Halbjahr deutlich mehr Menschen los- oder weitergereist. Von Januar bis Juni starteten 51,8 Millionen Menschen von den Airports und damit 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das Passagieraufkommen ins Ausland stieg um 2,9 Prozent auf 40,2 Millionen. Die Zahl der Inlandsflugreisenden wuchs um 3,4 Prozent auf 11,6 Millionen.

    Bei Zielen im Ausland waren insbesondere Länder in der Europäischen Union gefragt: Vor allem das beliebte Zielland Spanien (+10,9 Prozent) sorgte für ein Wachstum von insgesamt 6,4 Prozent in der EU. Starke Einbrüche gab es bei Türkeireisen, die Zahl der Passagiere sank um 13,4 Prozent. (dpa)

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  • Fusionen
    AB Inbev plant Stellenabbau

    Nach der milliardenschweren Übernahme von SABMiller durch den weltgrößten Braukonzern Anheuser-Busch Inbev (AB Inbev) sollen Tausende Stellen wegfallen. Durch die Fusion werden rund 3 Prozent aller Arbeitsplätze überflüssig, teilte AB Inbev mit. Dies entspricht laut Angaben von Eingeweihten etwa 5500 Stellen. Der Abbau erfolgt laut dem Unternehmen über einen Zeitraum von drei Jahren. Angesetzt werden soll der Rotstift vor allem in der Verwaltung und im Vertrieb, wo es Überlappungen gibt. Aber auch durch den geplanten Verkauf von Töchtern soll sich die Belegschaft reduzieren. (dpa)

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  • Energiebranche
    Nordex winkt Großauftrag in Chile

    Der Windturbinenbauer Nordex kann sich Hoffnung auf einen Großauftrag in Chile machen. Die Verhandlungen mit der Acciona Energia über einen 183-Megawatt-Windpark liefen zwar noch, teilte der Hamburger Konzern mit. Doch möglicherweise werde die Anlage schon 2018 stehen, damit Acciona seinen Verpflichtungen zur Stromlieferung nachkommen könne, sagte ein Sprecher. Acciona Energia habe in Chile den Zuschlag für die Lieferung von 500 Megawatt (MW) Strom im Jahr aus erneuerbaren Energien erhalten und plane in dem Zusammenhang nun den Bau des Windparks. Chile sei derzeit der am stärksten wachsende Windmarkt Lateinamerikas. (rts)

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  • Finanzen
    USA warnen vor Steuernachforderungen

    Mit kaum verhohlenen Drohungen hat die US-Regierung jetzt die EU davor gewarnt, amerikanische Konzerne wie Apple, Amazon oder McDonald's mit hohen Steuernachforderungen zu konfrontieren. Sollte die EU-Kommission gegen weitere Unternehmen vorgehen, warnt das Finanzministerium in Washington, sei ein "Abkühlen der grenzüberschreitenden Investitionen zwischen der EU und den USA" zu erwarten. (rts)

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  • Konjunkur
    Stärkerer Preisrückgang in Japan

    In Japan sind die Verbraucherpreise im Juli den fünften Monat in Folge gesunken und verzeichnen den stärksten Rückgang seit mehr als drei Jahren. Die Preise gingen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Damit steht die Notenbank unter dem Druck, ein bereits umfassendes Konjunkturprogramm auszuweiten. (rts)

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