Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. August 2014
  • Unternehmen

    Alcoa schließt Aluminiumwerk auf Sardinien

    Das US-Unternehmen Alcoa schließt seine Aluminiumhütte auf Sardinien für immer. Damit sollten die weltweiten Produktionskosten weiter gesenkt werden, teilte der US-Aluminiumkonzern mit. An den Hauptursachen für die fehlende Wettbewerbsfähigkeit der Hütte in der südlichen Hafenstadt Portovesme habe sich "leider" nichts geändert. Alcoa hatte die Aluminiumhütte wegen der hohen Betriebskosten und schlechter Perspektiven im Jahr 2012 bereits vorübergehend geschlossen. Danach wurde dort nur noch sehr wenig produziert. Mit der endgültigen Schließung des Werkes wird sich die weltweite Produktion des Konzerns um 150.000 Tonnen auf 3,6 Millionen Tonnen pro Jahr verringern. (AFP)

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  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Unternehmen
    Allianz wird Gas-Netz-Besitzer in Großbritannien

    Der Versicherer Allianz übernimmt zusammen mit anderen Investoren die Mehrheit am britischen Gasnetz des Netzbetreibers National Grid. Das Konsortium vereinbarte die Übernahme von 61 Prozent der Anteile, wie beide Seiten mitteilten. Zudem hat die Investorengruppe eine Option auf weitere 14 Prozent. Die vereinbarten Bedingungen bewerten das gesamte Gasnetz von National Grid auf 13,8 Milliarden Pfund. Bei Abschluss der Übernahme zahlen die Investoren direkt 3,6 Milliarden Pfund. Zudem übernehmen die Käufer Schulden der Briten.

    Energienetze sind für langfristig orientierte Anleger mit ihren gut kalkulierbaren und sicheren Erträgen angesichts der Niedrigzinsen eine wichtige Anlagealternative. Das Gasnetz von National Grid ist rund 130 000 Kilometer lang und bedient rund elf Millionen Kunden. National Grid kündigte an, einen Großteil des Verkaufserlöses als Sonderdividende an seine Aktionäre auszuzahlen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

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