Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 15. Februar 2016
  • Unternehmen

    Alibaba steigt bei Groupon ein

    Die chinesische Handels-Plattform Alibaba ist ein Großaktionär des Schnäppchen-Portals Groupon geworden. Alibaba hielt zum Ende vergangenen Jahres einen Anteil von etwas mehr als fünf Prozent, wie aus Informationen bei der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Ein Groupon-Sprecher sagte dem Finanzdienst Bloomberg, der Rabattcoupon-Spezialist habe erst aus der Mitteilung von der Alibaba-Beteiligung erfahren. Bei Groupon können Restaurants, Dienstleister und andere Geschäfte Rabatt-Coupons anbieten, um Kunden zu werben. Außerdem verkauft Groupon selbst Waren mit Preis-Abschlägen. Das Unternehmen wuchs in den ersten Jahren rasant, doch eine überhastete internationale Expansion sorgte dann für hohe Verluste. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können.

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