Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. März 2016
  • Erneuerbare Energien

    Allianz knackt die Marke

    Europas größter Versicherer Allianz hat inzwischen mehr als drei Milliarden Euro in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie investiert. Überschritten wurde die Marke mit dem Kauf von drei weiteren Windparks in Finnland, wie die Investmentsparte Allianz Capital Partners (ACP) mitteilte. Die Anlagen - davon zwei in Lappland und eine an der Westküste - kommen zusammen auf eine Kapazität von 107,7 Megawatt (MW). Zuletzt hatte sich ACP erstmals auf den US-Markt für Erneuerbare Energien gewagt. Insgesamt gehören der Allianz-Sparte nun 63 Wind- und sieben Solarparks. Die Strategie lässt sich auch als Reaktion auf die Niedrigzinsphase lesen: Solche Infrastruktur-Investitionen sind für Versicherer interessant, weil sie über lange Zeit kalkulierbare Renditen abzuwerfen versprechen. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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