Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 11. März 2016
  • Finanzen

    American Express hält am Ausblick fest

    Der US-Kreditkartenkonzern American Express hat die Prognose für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 bestätigt. Der Gewinn je Aktie werde 2016 zwischen 5,40 und 5,70 Dollar erwartet, 2017 dann bei mindestens 5,60 Dollar, teilte Amex anlässlich eines Investorentages mit. Belastungen aus Restrukturierungen oder andere Eventualverbindlichkeiten seien darin aber noch nicht berücksichtigt. American Express hatte im vierten Quartal 2015 weniger verdient und eingenommen. Insgesamt sank der Nettogewinn des US-Finanzschwergewichts nach Angaben von Ende Januar auf Jahressicht auf 899 Millionen Dollar oder 0,89 Dollar je Aktie von zuvor 1,45 Milliarden Dollar oder 1,39 Dollar je Anteilsschein. (DJ)

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  • Montag, 27. Juni 2016
  • Unternehmen
    Medtronic kauft erneut zu

    Im Pharmasektor steht eine weitere milliardenschwere Übernahme bevor. Der Medizintechnikspezialist Medtronic will seine Palette im Segment Herzkrankheiten erweitern und zu diesem Zweck die Heartware International für 1,1 Milliarden US-Dollar kaufen. Medtronic zahlt nach eigenen Angaben 58 Dollar je Heartware-Aktie in bar. Im vorbörslichen Geschäft steigt die Heartware-Aktie um 92 Prozent auf 57,57 Dollar.

    Medtronic gelangt mit HeartWare in den Besitz weiterer Diagnoseinstrumente und Behandlungsssysteme für Herzversagen. HeartWare stellt unter anderem ein Herzunterstützungssystem (VAD) her, dass implantiert wird, wenn die Pumpfunktion des Herzens nicht richtig oder nur eingeschränkt funktioniert. Den Markt für dieses Implantat schätzt Medtronic auf rund 800 Millionen Dollar. Im kommenden Jahr dürfte er mit einer mittleren bis hohen einstelligen prozentualen Rate wachsen. Medtronic hat bereits Herzschrittmacher und Medikamentenpumpen im Angebot. (DJ)

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  • Konjunktur
    Geldmenge im Euroraum wächst schneller

    Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Mai beschleunigt. Zugleich zog die Kreditvergabe etwas an, was nicht zuletzt an der massiven Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen dürfte. Die breite Geldmenge M3 wuchs mit einer Jahresrate von 4,9 Prozent, wie die EZB mitteilte. Im April hatte sie mit einer Rate von 4,6 Prozent zugelegt. Volkswirte hatten für Mai eine Jahreswachstumsrate von 4,8 Prozent prognostiziert. Im Durchschnitt der Monate März bis Mai betrug das M3-Wachstum 4,8 Prozent. Volkswirte hatten diese Rate erwartet. Die engere Geldmenge M1 lag um 9,1 (Vormonat: 9,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die EZB sieht die breit gefasste Geldmenge M3 als zentrale Steuergröße, um Risiken für die Preisstabilität frühzeitig zu erkennen. Unter der Rubrik M3 fassen Volkswirte unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit Laufzeiten bis zu zwei Jahren zusammen. Die gesamte Kreditvergabe im Euroraum lag im Mai um 3,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im April hatte sie im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent zugelegt. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan reagiert auf Brexit-Votum

    Japan plant Insidern zufolge nach dem Brexit-Votum in Großbritannien die Aufstockung eines Konjunkturprogramms auf gut 10 Billionen Yen (rund 85 Milliarden Euro). Wegen der wirtschaftlichen Folgen eines britischen EU-Austritts für Japan dürfte mehr Geld benötigt werden, erfuhr Reuters von Vertretern der Regierung und der regierenden Liberal-Demokratischen Partei (LDP). Bisher war nur ein Paket von 5 bis 10 Billionen Yen angepeilt worden, das im Laufe des Jahres verkündet werden sollte. Japans ohnehin schwächelnde Wirtschaft musste nach dem Brexit bereits sinkende Aktienmärkte und einen steigenden Yen wegstecken, der die Exporte verteuert. (rts)

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  • Unternehmen
    Intel erwägt weitere Verschlankung

    Der weltgrößte Chiphersteller Intel denkt einem Medienbericht zufolge über den milliardenschweren Verkauf seines Internetsicherheitsgeschäfts nach. Der US-Konzern habe aus diesem Grund bereits Kontakt zu Bankern aufgenommen, berichtet die "Financial Times". Dabei seien Gespräche über Optionen für die Tochterfirma Intel Security geführt worden. Intel Security firmierte früher unter dem Namen McAfee. Intel hatte das Unternehmen 2011 für 7,7 Milliarden US-Dollar übernommen. Intel gab zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Der Konzern hatte im April mitgeteilt, seine Neuausrichtung mit einem Stellenkahlschlag zu verknüpfen. 12.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Das entspricht elf Prozent der Gesamtbelegschaft. Außerdem senkte das US-Unternehmen damals seine Umsatzprognose für dieses Jahr. (rts)

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