Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 13. Juni 2014
  • Börse

    American Securities sondiert IPO

    Bei den US-Autozulieferern bahnt sich ein milliardenschwerer Börsengang an. Der Finanzinvestor American Securities sondiert den Zusammenschluss von drei seiner Firmen, um das fusionierte Unternehmen dann an den Aktienmarkt zu bringen, wie aus dem Umfeld der Planungen verlautete. Dabei werde eine Gesamt-Bewertung von rund vier Milliarden Dollar angestrebt. Fusioniert werden sollen der Metallkomponenten-Hersteller Metaldyne, der Radlagerbauer HHI und Grede, ein Hersteller von gusseisernen Nutzfahrzeug-Teilen. Zu den Kunden von Metaldyne zählen BMW und die Opel-Mutter GM. American Securities würde damit dem Beispiel der Investoren Carlyle und Onex folgen, die vor mehr als zwei Jahren den Autozulieferer Allison Transmission an die Börse brachten. Die Aktien sind in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 30 Prozent gestiegen. (rts)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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