Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 22. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Amex spart kräftig

    American Express reagiert mit einem milliardenschweren Sparprogramm auf den verschärften Wettbewerb in der Zahlungsverkehrsbranche. Bis Ende 2017 sollten die Kosten um eine Milliarde US-Dollar gesenkt werden, teilte der Kreditkarten-Anbieter mit. Im vergangenen Jahr hat AmEx, das auch Zahlungsnetzwerke betreibt, mehrere lukrative Kunden wie Fidelity Investments, Costco Wholesale oder JetBlue Airways verloren. Im vierten Quartal brach der ausschüttungsfähige Gewinn den Angaben zufolge um fast 40 Prozent auf 873 Millionen Dollar ein. Die Erträge gaben 7,6 Prozent auf knapp 8,4 Milliarden Dollar nach. Die American-Express-Aktie verlor nachbörslich 4,1 Prozent an Wert. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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