Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Anteilsverkauf in China hilft Osram

    Der im Umbau steckende Lichtspezialist Osram hat im ersten Geschäftsquartal kräftig von einem Anteilsverkauf in China profitiert. In den Monaten Oktober bis Dezember fuhr die ehemalige Siemens-Tochter einen Gewinn von 338 Millionen Euro ein, wie das MDax-Unternehmen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Osram wegen hoher Umbaukosten noch einen Verlust von 39 Millionen Euro verbucht. Wie bereits angekündigt profitierte Osram diesmal vom Verkauf des 13,5-Prozent-Anteils am chinesischen Lichtkonzern Felco. Dieser trug 268 Millionen Euro zum Gewinn bei. Vor rund zwei Wochen hatte Osram bereits mitgeteilt, dass das Tagesgeschäft im ersten Quartal besser gelaufen war. Der Umsatz kletterte auch dank des schwachen Euro im Vorjahresvergleich um 6 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro. (DJ)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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