Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. Februar 2016
  • Unternehmen

    Apple bittet um Milliarden

    Apple zapft offenbar ein weiteres Mal den Anleihemarkt an und will bis zu zwölfMilliarden US-Dollar erlösen. Wie von Investoren zu hören war, wollte der Technologiekonzern zunächst zehn Milliarden bis zwölf Milliarden Dollar über den Verkauf von Bonds einsammeln. Trotz der Sorgen des Marktes über eine nachlassende Wirtschaftsdynamik weltweit sei das Volumen angesichts der Nachfrage letztlich auf zwölf Milliarden Dollar festgelegt worden. Zehnjährige Titel rentierten 1,5 Prozentpunkte oberhalb der entsprechenden US-Staatsanleihen.

    Der iPhone-Hersteller hatte im Januar bereits angekündigt, an den weltweiten Bondmärkten dieses Jahr sehr aktiv sein zu wollen. Obwohl Apple knapp 216 Milliarden Dollar in bar zur Verfügung hat, zapft das Unternehmen die Anleihemärkte relativ regelmäßig an. Ein Grund dafür sind die derzeit weiterhin extrem niedrigen Zinsen, von denen Apple profitieren will. (DJ)

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  • Montag, 20. November 2017
  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

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  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

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