Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. Februar 2016
  • Unternehmen

    Apple bittet um Milliarden

    Apple zapft offenbar ein weiteres Mal den Anleihemarkt an und will bis zu zwölfMilliarden US-Dollar erlösen. Wie von Investoren zu hören war, wollte der Technologiekonzern zunächst zehn Milliarden bis zwölf Milliarden Dollar über den Verkauf von Bonds einsammeln. Trotz der Sorgen des Marktes über eine nachlassende Wirtschaftsdynamik weltweit sei das Volumen angesichts der Nachfrage letztlich auf zwölf Milliarden Dollar festgelegt worden. Zehnjährige Titel rentierten 1,5 Prozentpunkte oberhalb der entsprechenden US-Staatsanleihen.

    Der iPhone-Hersteller hatte im Januar bereits angekündigt, an den weltweiten Bondmärkten dieses Jahr sehr aktiv sein zu wollen. Obwohl Apple knapp 216 Milliarden Dollar in bar zur Verfügung hat, zapft das Unternehmen die Anleihemärkte relativ regelmäßig an. Ein Grund dafür sind die derzeit weiterhin extrem niedrigen Zinsen, von denen Apple profitieren will. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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