Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. August 2014
  • Datenschutz

    Apple speichert in China

    Der US-Konzern Apple speichert eigenen Angaben zufolge erstmals Kundeninformationen in China. Persönliche Daten von Nutzern aus der Volksrepublik werden auf Rechnern des landesweit drittgrößten Mobilfunk-Anbieters China Telecom gespeichert, wie Apple mitteilte. Damit rückt der iPhone-Hersteller von der eigenen Politik und der anderer Technologie-Riesen wie Google ab, die wegen Zensur und Sicherheitsbedenken bislang keine Datenzentren in China betreiben. Apple begründete den Schritt damit, die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seines iCloud-Speichers für Kunden verbessern zu wollen. Dort können beispielsweise Fotos und Emails abgelegt werden. "Apple nimmt die Sicherheit und den Datenschutz seiner Kunden sehr ernst", erklärte das US-Unternehmen. Alle Daten würden verschlüsselt, China Telecom habe keinen Zugriff darauf. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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