Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. August 2014
  • Datenschutz

    Apple speichert in China

    Der US-Konzern Apple speichert eigenen Angaben zufolge erstmals Kundeninformationen in China. Persönliche Daten von Nutzern aus der Volksrepublik werden auf Rechnern des landesweit drittgrößten Mobilfunk-Anbieters China Telecom gespeichert, wie Apple mitteilte. Damit rückt der iPhone-Hersteller von der eigenen Politik und der anderer Technologie-Riesen wie Google ab, die wegen Zensur und Sicherheitsbedenken bislang keine Datenzentren in China betreiben. Apple begründete den Schritt damit, die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seines iCloud-Speichers für Kunden verbessern zu wollen. Dort können beispielsweise Fotos und Emails abgelegt werden. "Apple nimmt die Sicherheit und den Datenschutz seiner Kunden sehr ernst", erklärte das US-Unternehmen. Alle Daten würden verschlüsselt, China Telecom habe keinen Zugriff darauf. (rts)

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  • Dienstag, 17. Januar 2017
  • Unternehmen
    Morgan Stanley verdoppelt Gewinn

    Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihren Gewinn im Schlussquartal 2016 dank eines florierenden Handels im Zuge des Wahlsiegs von Donald Trump verdoppelt. Der Überschuss im vierten Quartal summierte sich auf 1,51 Milliarden Dollar, wie das Institut am mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen bei weitem übertroffen. An der Wall Street verteuerten sich Morgan-Stanley-Aktien um 1,6 Prozent. Der Erzrivale Goldman Sachs wird seine Bilanz am Mittwoch vorlegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Rolls-Royce zahlt Millionenstrafe

    Der britische Triebwerkehersteller Rolls-Royce zahlt 671 Millionen Pfund Sterling (umgerechnet gut 760 Millionen Euro), um den Vorwurf der Bestechung und Korruption aus der Welt zu räumen. Auf eine entsprechende Strafe einigte sich der Konzern mit Behörden in den USA, Großbritannien und Brasilien, wie Rolls-Royce mitteilte. Der Großteil des Geldes fließt an die britischen Behörden. Weitere Details nannten die Briten nicht. Dies soll bei Vorlage der Geschäftszahlen für das vergangene Jahr am 14. Februar nachgeholt werden. Mit Blick auf den Jahresabschluss teilte Rolls-Royce mit, das Geschäft zum Jahresende habe sich gut entwickelt, so dass sowohl der Gewinn als auch der Barmittelfluss besser als erwartet ausgefallen seien. (DJ)

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  • Unternehmen
    Kreise: GM will mindestens 1 Mrd Dollar in den USA investieren

    Der amerikanische Autokonzern General Motors will mindestens 1 Milliarde US-Dollar in seinen Werken in den USA investieren. Die Investition werde im Lauf dieser Woche angekündigt, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Nach der Kritik des gewählten neuen Präsidenten Donald Trump an den Importen des Konzerns aus Mexiko wolle GM damit sein Bekenntnis zu Arbeitsplätzen im amerikanischen Produktionssektor herausstellen. Laut den Informanten könnten die Pläne bereits am Dienstag angekündigt werden. GM werde ankündigen, dass durch die Investition mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, aber noch nicht bekannt geben, welche Werke sich auf mehr Arbeit einrichten können, sagte eine der Personen. Ein GM-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Das Übergangsteam von Trump war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Trump hatte vor wenigen Tagen öffentlich den Druck auf den größten Autokonzern des Landes erhöht. Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche dankte der gewählte Präsident den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler für ihre vor kurzem angekündigten Investitionspläne in den USA, die zusammengenommen etwa 2.700 Jobs schaffen dürften. Dann wandte er sich an GM: "Ich hoffe, dass General Motors nachzieht. Und ich denke, sie werden das tun", sagte Trump.

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  • Jahreszahlen
    Lindt & Sprüngli erfüllt Erwartungen

    Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um sechs Prozent, wie der Hersteller von Lindor-Kugeln und Goldhasen mitteilte. Das liegt am unteren Ende der selbst gesteckten Zielspanne von sechs bis acht Prozent. Lindt verkaufte 2016 in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Schnitt 3,89 Milliarden Franken Umsatz prognostiziert. Das Unternehmen stellte für 2016 eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge in Aussicht. Aufgrund einer niedrigeren Steuerrate werde sich der Reingewinn überproportional erhöhen, hieß es weiter. (rts)

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