Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. August 2014
  • Datenschutz

    Apple speichert in China

    Der US-Konzern Apple speichert eigenen Angaben zufolge erstmals Kundeninformationen in China. Persönliche Daten von Nutzern aus der Volksrepublik werden auf Rechnern des landesweit drittgrößten Mobilfunk-Anbieters China Telecom gespeichert, wie Apple mitteilte. Damit rückt der iPhone-Hersteller von der eigenen Politik und der anderer Technologie-Riesen wie Google ab, die wegen Zensur und Sicherheitsbedenken bislang keine Datenzentren in China betreiben. Apple begründete den Schritt damit, die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seines iCloud-Speichers für Kunden verbessern zu wollen. Dort können beispielsweise Fotos und Emails abgelegt werden. "Apple nimmt die Sicherheit und den Datenschutz seiner Kunden sehr ernst", erklärte das US-Unternehmen. Alle Daten würden verschlüsselt, China Telecom habe keinen Zugriff darauf. (rts)

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  • Dienstag, 21. Februar 2017
  • Quartalszahlen
    HSBC-Gewinn fällt 2016 überraschend stark

    Der Finanzkonzern HSBC bekommt das schwächere Wirtschaftswachstum auf seinen wichtigen Märkten Großbritannien und Hongkong zu spüren. Der Gewinn fiel im vergangenen Jahr überraschend deutlich um 62 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar, wie die Bank mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem mehr als doppelt so hohen Überschuss (vor Steuern) gerechnet. HSBC nahm auch Abschreibungen auf den Wert des Privatbankengeschäftes in Europa vor, die mit 3,2 Milliarden Dollar zubuche schlugen. Außerdem wirkte sich der Verkauf der brasilianischen Tochter aus. (rts)

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