Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. August 2014
  • Datenschutz

    Apple speichert in China

    Der US-Konzern Apple speichert eigenen Angaben zufolge erstmals Kundeninformationen in China. Persönliche Daten von Nutzern aus der Volksrepublik werden auf Rechnern des landesweit drittgrößten Mobilfunk-Anbieters China Telecom gespeichert, wie Apple mitteilte. Damit rückt der iPhone-Hersteller von der eigenen Politik und der anderer Technologie-Riesen wie Google ab, die wegen Zensur und Sicherheitsbedenken bislang keine Datenzentren in China betreiben. Apple begründete den Schritt damit, die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seines iCloud-Speichers für Kunden verbessern zu wollen. Dort können beispielsweise Fotos und Emails abgelegt werden. "Apple nimmt die Sicherheit und den Datenschutz seiner Kunden sehr ernst", erklärte das US-Unternehmen. Alle Daten würden verschlüsselt, China Telecom habe keinen Zugriff darauf. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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