Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Chip-Produktion

    Applied Materials erfreut Anleger

    Der US-Chipausrüster Applied Materials bleibt trotz des jüngsten Gewinnrückgangs fürs laufende Quartal zuversichtlich. Der weltgrößte Anbieter von Maschinen, Software und Dienstleistungen für die Herstellung von Halbleitern rechnet im Vierteljahr bis Ende April mit einem höheren Gewinn und Umsatz als bislang von Analysten erwartet. Bei Anlegern kam die neue Prognose gut an: Der Aktienkurs zog im New York Handel nachbörslich mehr als sieben Prozent an. Applied Materials stimmt vor allem optimistisch, dass die Hersteller der sehr flachen und stromsparenden Bildschirme der Zukunftstechnologie Oled immer häufiger Bestellungen aufgeben. Im abgelaufenen Quartal verzeichnete der Konzern in diesem Bereich ein Auftragsplus von 71 Prozent auf 183 Millionen Dollar. Unter dem Strich lief es trotzdem nicht rund. Der Gewinn ging von November bis Januar um 18 Prozent auf 286 Millionen Dollar zurück und der Umsatz fiel um vier Prozent auf 2,26 Milliarden Dollar. (rts)

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  • Mittwoch, 28. Juni 2017
  • Übernahmen
    Philips kauft US-Rivalen

    Der niederländische Medizintechnik-Hersteller Philips kauft für 1,9 Milliarden Euro den US-Rivalen Spectranetics. Das Management beider Unternehmen habe dem Vorhaben bereits zugestimmt, teilte Philips mit. Spectranetics ist auf Verfahren zur Säuberung verstopfter Venen und Arterien spezialisiert. Dazu werden unter anderem Laser eingesetzt und auch kleine, mit bestimmten Medikamenten umhüllte Kapseln. Der einst für seine Unterhaltungselektronik bekannte Philips-Konzern konzentriert sich inzwischen auf Medizintechnik und Körperpflegegeräte - etwa elektrische Zahnbürsten und Rasierer. In der Medizintechnik konkurriert Philips mit Siemens. Philips bietet 38,50 Dollar in Bar pro Spectranetics-Aktie. Das ist ein Aufschlag von 27 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Papiere. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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