Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Chip-Produktion

    Applied Materials erfreut Anleger

    Der US-Chipausrüster Applied Materials bleibt trotz des jüngsten Gewinnrückgangs fürs laufende Quartal zuversichtlich. Der weltgrößte Anbieter von Maschinen, Software und Dienstleistungen für die Herstellung von Halbleitern rechnet im Vierteljahr bis Ende April mit einem höheren Gewinn und Umsatz als bislang von Analysten erwartet. Bei Anlegern kam die neue Prognose gut an: Der Aktienkurs zog im New York Handel nachbörslich mehr als sieben Prozent an. Applied Materials stimmt vor allem optimistisch, dass die Hersteller der sehr flachen und stromsparenden Bildschirme der Zukunftstechnologie Oled immer häufiger Bestellungen aufgeben. Im abgelaufenen Quartal verzeichnete der Konzern in diesem Bereich ein Auftragsplus von 71 Prozent auf 183 Millionen Dollar. Unter dem Strich lief es trotzdem nicht rund. Der Gewinn ging von November bis Januar um 18 Prozent auf 286 Millionen Dollar zurück und der Umsatz fiel um vier Prozent auf 2,26 Milliarden Dollar. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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