Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. Januar 2016
  • Arbeitsmarkt

    Arbeitsmarktlage könnte sich bald ändern

    Bei deutschen Jobvermittlern schwindet der Arbeitsmarktoptimismus. Die Chefs der 156 Arbeitsagenturen rechnen in den kommenden drei Monaten kaum noch mit sinkenden Arbeitslosenzahlen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seinem Arbeitsmarktmonitor für Januar mitteilt. Zum Jahresauftakt sinkt der entsprechende Indikator im Vergleich zum Dezember um 0,4 Punkte auf 100,2 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Mai 2015. Insgesamt sei der Arbeitsmarkt aber noch in guter Form, betonen die Arbeitsmarktforscher.

    "Die Erwartungen der Arbeitsagenturen haben einen Dämpfer erhalten, liegen aber noch nicht im negativen Bereich", kommentierte der IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber die aktuelle Entwicklung. Gründe dafür seien weltwirtschaftliche Rückschläge und die Flüchtlingssituation. Zudem hätten sich die konjunkturellen Aussichten vor allem mit Blick auf die Wirtschaftsturbulenzen in China zuletzt etwas eingetrübt. Außerdem werde sich der Effekt der Flüchtlingszuwanderung in den nächsten Monaten bei der Arbeitslosigkeit stärker bemerkbar machen. (dpa)

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  • Montag, 23. Oktober 2017
  • Unternehmen
    T-Mobile US steigert Gewinn erneut

    Nach einem weiteren starken Quartal erwartet die Telekom-Tochter T-Mobile US erneut mehr Gewinn. Von Juli bis Ende September verdiente die US-Mobilfunksparte der Bonner dank steten Kundenzustroms unterm Strich 550 Millionen Dollar (468 Mio Euro) und damit die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr rechnet US-Spartenchef John Legere nun mit 10,8 bis 11,0 Milliarden Dollar beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Bisher standen 10,5 bis 10,9 Milliarden Dollar im Plan. Auch bei den rentablen Vertragskunden unter eigenen Marken wird T-Mobile wieder optimistischer. Ihre Anzahl soll 2017 um 3,3 bis 3,6 Millionen steigen - am unteren Ende der Spanne sind das 300 000 mehr als bisher. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 8 Prozent auf gut 10 Milliarden Dollar, das bereinigte operative Ergebnis um 5 Prozent auf 2,82 Milliarden. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg loten derzeit die Manager von T-Mobile US und des Rivalen Sprint eine mögliche Fusion auf dem US-Markt aus. (dpa)

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