Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. Mai 2014
  • Stahl

    ArcelorMittal schmiedet die Trendwende

    Beim weltgrößten Stahlhersteller ArcelorMittal geht es nach jahrelanger Talfahrt langsam aufwärts. Im ersten Quartal stieg der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahresviertel um 12 Prozent auf 1,75 Milliarden US-Dollar (1,26 Mrd Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich stand aber erneut ein Verlust von 205 Millionen Dollar - nach 345 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz blieb mit 19,8 Milliarden Dollar stabil. Der Konzern bekräftigte, dass er 2014 ein Ebitda von rund 8 Milliarden Dollar (2013: 6,9 Milliarden Dollar) erzielen wolle. "Wir bleiben vorsichtig optimistisch für den Rest des Jahres", sagte Konzernchef Lakshmi Mittal. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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