Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. Mai 2014
  • Stahl

    ArcelorMittal schmiedet die Trendwende

    Beim weltgrößten Stahlhersteller ArcelorMittal geht es nach jahrelanger Talfahrt langsam aufwärts. Im ersten Quartal stieg der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahresviertel um 12 Prozent auf 1,75 Milliarden US-Dollar (1,26 Mrd Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich stand aber erneut ein Verlust von 205 Millionen Dollar - nach 345 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz blieb mit 19,8 Milliarden Dollar stabil. Der Konzern bekräftigte, dass er 2014 ein Ebitda von rund 8 Milliarden Dollar (2013: 6,9 Milliarden Dollar) erzielen wolle. "Wir bleiben vorsichtig optimistisch für den Rest des Jahres", sagte Konzernchef Lakshmi Mittal. (dpa)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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