Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 01. August 2014
  • Stahl

    Arcelormittal kappt die Prognose

    Der Preisverfall bei Eisenerz macht dem Stahlkonzern Arcelormittal zu schaffen. Der Weltmarktführer senkte den Ausblick und erwartet für das Gesamtjahr nur noch einen Betriebsgewinn (Ebitda) von über 7 Milliarden Dollar nach 6,9 Milliarden Dollar im Vorjahr. Zuvor war der Thyssenkrupp-Konkurrent davon ausgegangen, das Ebitda 2014 auf 8 Milliarden Dollar steigern zu können. Während die Bergbau-Sparte von der Preisentwicklung bei Eisenerz geprägt sei, laufe das Geschäft mit Stahl gut, teilte Arcelormittal mit. Der Konzern gehe weiterhin davon aus, dass der Gesamtbedarf in diesem Jahr zwischen 3,0 und 3,5 Prozent zulegen werde. In Europa und den USA, die etwa zwei Drittel des Stahls von Arcelormittal erhalten, steige die Nachfrage etwas stärker als zunächst angenommen. Dagegen schwächele sie in China etwas und gehe sowohl in Brasilien als auch in Russland und seinen Nachbarstaaten zurück. Im zweiten Quartal erwirtschaftete Arcelormittal einen Betriebsgewinn von 1,76 Milliarden Dollar, ein Plus von 3,5 Prozent. Analysten hatten dem Unternehmen jedoch mehr zugetraut. (rts)

    +
  • Samstag, 27. August 2016
  • Konjunktur
    Kräftiges Gewinnplus in Chinas Industrie

    Chinas Industriefirmen haben ihre Gewinne im Juli deutlich gesteigert. Das Plus von elf Prozent auf umgerechnet insgesamt 70 Milliarden Euro war das stärkste seit März, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte. Ihren Angaben zufolge profitierten die Firmen zwar von anziehenden Umsätzen und sinkenden Kosten. Eine deutliche Erholung der Nachfrage sei bislang aber nicht zu erkennen. Im Zeitraum von Januar bis Juli lagen die Gewinne 6,9 Prozent über dem Wert vor Jahresfrist. Besonders stark war der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe, während es bei Bergbaufirmen einen Einbruch gab. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen