Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Energiewirtschaft

    Areva macht Milliardenverlust

    Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva hat im vergangenen Jahr erneut einen Milliardenverlust verbucht. Unterm Strich stand 2015 ein Minus von zwei Milliarden Euro, wie Areva am Freitag in Paris mitteilte. Damit schrieb der Konzern das fünfte Jahr in Folge Verluste. Areva musste auch einen Auftragsrückgang um knapp elf Prozent hinnehmen. Dagegen konnte der Umsatz um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Areva steckt schon seit Jahren in einer schweren Krise und schrieb 2014 einen Rekordverlust von 4,8 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr schlugen insbesondere die Probleme beim Bau eines Atomreaktors in Finnland zu Buche. Der französische Konzern baut in dem skandinavischen Land einen seiner sogenannten Europäischen Druckwasserreaktoren (EPR), einen Atomreaktor der dritten Generation. Zur Rettung des angeschlagenen Konzerns, der zu rund 87 Prozent vom französischen Staat gehalten wird, übernimmt der französische Stromriese EDF sein Reaktorgeschäft. Areva soll sich damit künftig auf das Brennstäbe-Geschäft konzentrieren. Außerdem gibt es eine Finanzspritze des französischen Staates. (AFP)

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  • Montag, 24. April 2017
  • Quartalszahlen
    Philips startet solide ins Jahr

    Der Technologiekonzern Philips ist dank eines guten Medizintechnikgeschäfts besser ins Jahr gestartet als gedacht und hat die Prognose bekräftigt. Philips-Chef Frans van Houten bezeichnet das erste Quartal als "solide". In dem Dreimonatszeitraum kletterte der Umsatz auf 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis war dies ein Wachstum von zwei Prozent. Die Sparte Healthtech schraubte den Umsatz um 3 Prozent hoch. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte von 374 auf 442 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge wuchs um 90 Basispunkte. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einem Ebita von 425 Millionen Euro gerechnet. Den Ausblick hat Philips bekräftigt. Der Konzern will den Umsatz mittelfristig mit einer Jahresrate von vier bis sechs Prozent steigern. Zudem will Philips die bereinigte Ebita-Marge in den nächsten drei bis vier Jahren im Schnitt um 100 Basispunkte verbessern. (DJ)

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