Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Energiewirtschaft

    Areva macht Milliardenverlust

    Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva hat im vergangenen Jahr erneut einen Milliardenverlust verbucht. Unterm Strich stand 2015 ein Minus von zwei Milliarden Euro, wie Areva am Freitag in Paris mitteilte. Damit schrieb der Konzern das fünfte Jahr in Folge Verluste. Areva musste auch einen Auftragsrückgang um knapp elf Prozent hinnehmen. Dagegen konnte der Umsatz um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Areva steckt schon seit Jahren in einer schweren Krise und schrieb 2014 einen Rekordverlust von 4,8 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr schlugen insbesondere die Probleme beim Bau eines Atomreaktors in Finnland zu Buche. Der französische Konzern baut in dem skandinavischen Land einen seiner sogenannten Europäischen Druckwasserreaktoren (EPR), einen Atomreaktor der dritten Generation. Zur Rettung des angeschlagenen Konzerns, der zu rund 87 Prozent vom französischen Staat gehalten wird, übernimmt der französische Stromriese EDF sein Reaktorgeschäft. Areva soll sich damit künftig auf das Brennstäbe-Geschäft konzentrieren. Außerdem gibt es eine Finanzspritze des französischen Staates. (AFP)

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  • Dienstag, 21. Februar 2017
  • Quartalszahlen
    HSBC-Gewinn fällt 2016 überraschend stark

    Der Finanzkonzern HSBC bekommt das schwächere Wirtschaftswachstum auf seinen wichtigen Märkten Großbritannien und Hongkong zu spüren. Der Gewinn fiel im vergangenen Jahr überraschend deutlich um 62 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar, wie die Bank mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem mehr als doppelt so hohen Überschuss (vor Steuern) gerechnet. HSBC nahm auch Abschreibungen auf den Wert des Privatbankengeschäftes in Europa vor, die mit 3,2 Milliarden Dollar zubuche schlugen. Außerdem wirkte sich der Verkauf der brasilianischen Tochter aus. (rts)

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