Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Energiewirtschaft

    Areva macht Milliardenverlust

    Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva hat im vergangenen Jahr erneut einen Milliardenverlust verbucht. Unterm Strich stand 2015 ein Minus von zwei Milliarden Euro, wie Areva am Freitag in Paris mitteilte. Damit schrieb der Konzern das fünfte Jahr in Folge Verluste. Areva musste auch einen Auftragsrückgang um knapp elf Prozent hinnehmen. Dagegen konnte der Umsatz um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Areva steckt schon seit Jahren in einer schweren Krise und schrieb 2014 einen Rekordverlust von 4,8 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr schlugen insbesondere die Probleme beim Bau eines Atomreaktors in Finnland zu Buche. Der französische Konzern baut in dem skandinavischen Land einen seiner sogenannten Europäischen Druckwasserreaktoren (EPR), einen Atomreaktor der dritten Generation. Zur Rettung des angeschlagenen Konzerns, der zu rund 87 Prozent vom französischen Staat gehalten wird, übernimmt der französische Stromriese EDF sein Reaktorgeschäft. Areva soll sich damit künftig auf das Brennstäbe-Geschäft konzentrieren. Außerdem gibt es eine Finanzspritze des französischen Staates. (AFP)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Unternehmen
    EU macht Microsoft Auflagen für LinkedIn-Übernahme

    Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme des Karrierenetzwerks LinkedIn durch den Software-Riesen Microsoft unter Auflagen genehmigt. Diese sollen gewährleisten, dass es auch weiterhin einen Wettbewerb zwischen Karrierenetzwerken in Europa gibt, wie die Kommission in Brüssel mitteilte. So habe sich Microsoft verpflichtet, dass Hersteller und Verkäufer von Computern mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows sich weiterhin dafür entscheiden können, LinkedIn nicht vorzuinstallieren. Microsoft hatte im Juni angekündigt, LinkedIn für 26,2 Milliarden Dollar (23,2 Milliarden Euro) zu kaufen. LinkedIn ist nach eigenen Angaben das weltweit größte berufliche Netzwerk mit etwa 433 Millionen Nutzern. (AFP)

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