Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Energiewirtschaft

    Areva macht Milliardenverlust

    Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva hat im vergangenen Jahr erneut einen Milliardenverlust verbucht. Unterm Strich stand 2015 ein Minus von zwei Milliarden Euro, wie Areva am Freitag in Paris mitteilte. Damit schrieb der Konzern das fünfte Jahr in Folge Verluste. Areva musste auch einen Auftragsrückgang um knapp elf Prozent hinnehmen. Dagegen konnte der Umsatz um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Areva steckt schon seit Jahren in einer schweren Krise und schrieb 2014 einen Rekordverlust von 4,8 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr schlugen insbesondere die Probleme beim Bau eines Atomreaktors in Finnland zu Buche. Der französische Konzern baut in dem skandinavischen Land einen seiner sogenannten Europäischen Druckwasserreaktoren (EPR), einen Atomreaktor der dritten Generation. Zur Rettung des angeschlagenen Konzerns, der zu rund 87 Prozent vom französischen Staat gehalten wird, übernimmt der französische Stromriese EDF sein Reaktorgeschäft. Areva soll sich damit künftig auf das Brennstäbe-Geschäft konzentrieren. Außerdem gibt es eine Finanzspritze des französischen Staates. (AFP)

    +
  • Samstag, 27. Mai 2017
  • Unternehmen
    Airbus baut Hubschrauber-Endmontage in China auf

    Airbus baut sich in China ein Standbein im Hubschrauber-Geschäft auf. Die Tochter Airbus Helicopters gab den ersten Spatenstich für ein Werk in der ostchinesischen Stadt Qingdao bekannt. Dort soll das Modell H135 zusammengebaut werden, das etwa in Luftrettung, Brandbekämpfung und Tourismus eingesetzt wird. In den kommenden zehn Jahren würden 100 H135 montiert, der erste davon Mitte 2019. Ziel sei eine engere Zusammenarbeit mit Chinas rasant wachsender Luftfahrtbranche. Das neue Werk soll von einer Gemeinschaftsfirma betrieben werden, an der Airbus Helicopters 51 Prozent hält. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen